Eine Aussage ist eine sprachliche Formulierung, mit der entweder ein Sachverhalt, eine Vermutung, eine These oder eine persönliche Position, wie etwa eine Meinung zum Ausdruck gebracht wird.
Das Wort richtet den Blick zum einen auf den einzelnen Satz und die mit ihm gemachten verschiedenen Aussagen (man spricht vom „Aussagegehalt“ eines bestimmten Satzes). Es richtet den Blick zum anderen auf das, was zur Aussage gebracht, ausgesagt wird. Der benachbarte Begriff Behauptung richtet die Perspektive bereits stärker auf den Akt, mit dem jemand die Aussage vorbringt und ihre Richtigkeit behauptet. In der Schulgrammatik stehen den Aussagesätzen Fragesätze und Befehlssätze als Sätze einer grundsätzlich anderen Bedeutung und Verwendung gegenüber.
In der Sprechakttheorie findet man zuweilen einen erweiterten Aussagebegriff unter dem Verweis darauf, dass Aussagesätze, die einen Sachverhalt erfassen, wie, „es zieht!“, tatsächlich zumeist eine weiterreichende Bedeutung haben – etwa die eines Befehls im Sinne von: „Jemand mache bitte das Fenster oder die Tür zu, damit es nicht mehr so zieht!“
Der der Aussage übergeordnete, nicht mehr auf Inhalte ausgerichtete, Begriff ist Äußerung.
Beispiele hierfür sind:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."