| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk | Wiener Neustadt-Land (WB) | |
| Fläche | 20,59 km² | |
| Koordinaten | 47° 50′ N, 16° 10′ O47.83333333333316.166666666667288Koordinaten: 47° 50′ 0″ N, 16° 10′ 0″ O | |
| Höhe | 288 m ü. A. | |
| Einwohner | 2.835 (31. März 2008) [1] | |
| Bevölkerungsdichte | 138 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 2721 | |
| Vorwahl | 02639 | |
| Gemeindekennziffer | 3 23 01 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Wr. Neustädter Str. 1 2721 Bad Fischau-Brunn |
|
| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Reinhard Knobloch (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2005) (21 Mitglieder) |
||
| Lage der Marktgemeinde Bad Fischau-Brunn | ||
Bad Fischau-Brunn ist eine Marktgemeinde mit 2.807 Einwohnern im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
Bad Fischau-Brunn liegt im Industrieviertel in Niederösterreich etwa 50 km südlich von Wien am Rand des Wiener Beckens. Sie liegt am Westrand des Steinfeldes an der Thermenlinie. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 20,59 Quadratkilometer. 36,22 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Bad Fischau-Brunn gliedert sich in zwei Katastralgemeinden:
1130 wurde Bad Fischau erstmals urkundlich erwähnt. Die jetzige Marktgemeinde entstand 1969 durch die Zusammenlegung der bis dahin unabhängigen Gemeinden Brunn an der Schneebergbahn und Bad Fischau.
Funde belegen, dass im Gemeindebereich Bad Fischau-Brunn schon im fünften Jahrtausend vor Christo Menschen gelebt haben. Auch in der Bronzezeit lassen sich Spuren der vorgeschichtlichen Bewohner nachweisen. Einige Jahrhunderte vor Christo drangen hier die Kelten ein. Sie hatten am Töpferboden der Malleiten eine beachtliche Ansiedlung. Die erste Ortsbezeichnung "Vscaia" geht auf sie zurück.
Um Christi Geburt kamen die Römer in das Gebiet. Sie ließen sich hier an der wichtigen Heeres- und Handelsstraße nach Vindobona (Wien) nieder. Germanen verdrängten die Römer im 5. Jahrhundert, die Völkerwanderung setzte ein. Awaren und Slawen siedelten hier auf längere Zeit, bis Karl der Große sie im 8. Jahrhundert vertrieb und zwei Grenzmarken errichtete. Bad Fischau-Brunn gehörte zum nördlichsten Teil von Karantanien (aus der später die Steiermark hervorging) und wurde von Salzburg aus kirchlich betreut. 865 wurde zu "Fiscere" eine Taufkirche und ein Weghospiz errichtet.
Urkundliche Nachweise über Fischau und Brunn sind erst ab dem 12. Jahrhundert erhalten, die Schlösser in Fischau und Brunn dürften aus dieser Zeit stammen. Auch die Münze wurde in diesem Jahrhundert von Neunkirchen nach Fischau verlegt, wodurch Fischau zum Markt wurde und einige politische Bedeutung erhielt. In den Kriegen zwischen dem Babenberger Jasomirgott und dem steirischen Herzog Ottokar IV. wurde Fischau 1175 niedergebrannt. Ende des 15. Jahrhunderts fielen die Magyaren ein, später wüteten hier die Türken. Am Beginn des 18. Jahrhunderts ließ Fürst Esterhazy das Schloss in Barockstil wiederaufbauen; ein großes Erdbeben (1768) richtete am Schloss und im Pfarrhof großen Schaden an; er wurde 1798 umgebaut und renoviert.
Es wird angenommen, dass der Ortsname Fischau keltischen Ursprungs ist. Er ist uns in verschiedenen Schreibweisen überliefert:
und wurde von einem Fluss übernommen, der nach seinem Fischreichtum benannt war. Die zusätzliche Bezeichnung „Bad“ wurde 1929 der Gemeinde zuerkannt.
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Reinhard Knobloch, Amtsleiter Richard Zeiß.
Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 21 Sitzen folgende Mandatsverteilung: SPÖ 7, Liste ÖVP 12, BÜLI 2, andere keine Sitze.
Das 1871 bis 1873 errichtete und in diesem Baustil erhaltene Thermalbad (18 °C, Rheuma- und Trinkkuren) ist bedeutsam für Kur- und Tagesfremdenverkehr. Weiters erwähnenswert ist die Pfarrkirche (Hl. Martin, 1798 umgebaut) und Schloss (12. Jahrhundert, Erneuerung 1728 und 1830, renoviert 2003) sowie die Eisensteinhöhle und das Höhlenmuseum.
Landwirtschaft, Fremdenverkehr, Gastronomie, Betriebe (Baumärkte, Mittelbetriebe)
Bad Erlach | Bad Fischau-Brunn | Bad Schönau | Bromberg | Ebenfurth | Eggendorf | Felixdorf | Gutenstein | Hochneukirchen-Gschaidt | Hochwolkersdorf | Hohe Wand | Hollenthon | Katzelsdorf | Kirchschlag in der Buckligen Welt | Krumbach | Lanzenkirchen | Lichtenegg | Lichtenwörth | Markt Piesting | Matzendorf-Hölles | Miesenbach | Muggendorf | Pernitz | Rohr im Gebirge | Schwarzenbach | Sollenau | Theresienfeld | Waidmannsfeld | Waldegg | Walpersbach | Weikersdorf am Steinfelde | Wiesmath | Winzendorf-Muthmannsdorf | Wöllersdorf-Steinabrückl | Zillingdorf
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."