Die Bergmannsche Regel beschreibt die Beobachtung, dass bei endotherme Tieren (Säuger, Vögel) die Individuen einer Art in den kälteren Arealen ihres Verbreitungsgebietes größer sind als in den wärmeren. Ähnliches gilt für die Arten innerhalb einer Gattung oder Familie. Diese ökogeografische Regel über den Zusammenhang von durchschnittlicher Körpergröße und Klima stellte 1847 der Göttinger Anatom und Physiologe Carl Bergmann auf.
Mit veränderter Größe ändert sich das Verhältnis zwischen Oberfläche und Volumen des Körpers. Größere Individuen haben ein im Verhältnis zur Oberfläche vergrößertes Körpervolumen, da bei zunehmender Körpergröße die Oberfläche quadratisch wächst, das Volumen dagegen kubisch (Oberfläche [cm²] / Volumen [cm³]). Da der Körper seine Wärme über seine Oberfläche abgibt, nimmt mit verringerter relativer Körperoberfläche der Wärmeverlust ab, d. h. mit zunehmender Größe verringert sich der Wärmeverlust. Die Bergmannsche Regel kann bei Tieren mit großer geographischer Verbreitung wie Braunbär, Wildschwein, Uhu und Kolkrabe beobachtet werden, deren Individuen mit höherer geographischer Breite größer werden.
| Dieser Artikel als Audiodatei:
|
|
| Mehr Informationen zur Gesprochenen Wikipedia |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."