| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Höhe: | 60 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 244,64 km² | ||||
| Einwohner: | 89.934 (31. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 368 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahlen: | 06842–06862 (alt: 450X, 4530) | ||||
| Vorwahlen: | 0340 (Dessau) 034901 (Roßlau) |
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| Kfz-Kennzeichen: | DE | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 01 000
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| Adresse der Stadtverwaltung: | Zerbster Str. 4 06844 Dessau-Roßlau |
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| Webpräsenz: | |||||
| Oberbürgermeister: | Klemens Koschig | ||||
Dessau-Roßlau ist eine kreisfreie Stadt im Land Sachsen-Anhalt. Sie ist, gemessen an der Zahl der Einwohner, nach Halle (Saale) und Magdeburg die drittgrößte Stadt, sowie eines von drei Oberzentren des Bundeslandes. Die nächsten größeren Städte sind Halle (Saale), etwa 40 km südwestlich, Leipzig, etwa 52 km südlich und Magdeburg, etwa 65 km nordwestlich. Historisch war Dessau die Hauptstadt und Residenz des Fürsten-, späteren Herzogtums Anhalt-Dessau und Anhalt.
Die Stadt ist bei der Kreisreform am 1. Juli 2007 aus der Fusion der kreisfreien Stadt Dessau und der zum aufgelösten Landkreis Anhalt-Zerbst gehörenden Stadt Roßlau (Elbe) entstanden.
Inhaltsverzeichnis |
Dessau-Roßlau liegt inmitten einer ausgedehnten Auenlandschaft beiderseits der mittleren Elbe, sowie an der Mulde, die im Stadtgebiet in die Elbe mündet. Allerdings wird Dessau-Roßlau durch das Zusammenfließen der beiden Flüsse jährlich durch Hochwasser bedroht, da das Muldwasser dann nicht mehr in die Elbe abfließen kann und sich zurückstaut. So wurde im Jahr 2002 der Ortsteil Waldersee vollständig überflutet. Im Süden grenzt die Stadt an die waldreiche Mosigkauer Heide, im Norden an die ebenso bewaldeten Gebiete des südlichen Flämings. Die höchste natürliche Erhebung ist der 111 m hohe Spitzberg nahe dem Ortsteil Streetz - höchste künstliche Erhebung ist die ca. 110 m hohe ehemalige Mülldeponie (Scherbelberg) im Südwesten der Stadt. Dessau-Roßlau ist von zahlreichen Schloss- und Parkanlagen umgeben und zählt deshalb zu den grünsten Städten Deutschlands.
Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Dessau-Roßlau. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Sonstige bekannte Nachbarstädte, die jedoch nicht unmittelbar an Dessau-Roßlau grenzen, sind Wittenberg, Wörlitz, Bitterfeld-Wolfen und Köthen.
Das Stadtgebiet Dessau-Roßlaus ist für statistische Zwecke in 25 Stadtteile und 49 statistische Bezirke eingeteilt.
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Dessau-Roßlau liegt, wie ganz Deutschland, im gemäßigten Klimabereich, was dazu führt, dass warme Sommer meist milde Winter mit sich bringen. Allerdings kann die Temperatur in heißen Sommern durchaus auf über 35°C ansteigen und in sehr kalten Wintern auf unter -20°C fallen. Dessau-Roßlau ist recht niederschlagsarm, was darauf zurückzuführen ist, dass die Stadt im Regenschatten des Harzes liegt und sich große Regengebiete, die meist durch den häufigen Westwind vom Atlantik Richtung Dessau-Roßlau ziehen, schon vor dem Erreichen der Stadt am Harz abgeregnet haben. Ähnlich steht es mit Niederschlägen aus Südwest und Südost bei denen jeweils der Thüringer Wald bzw. das Erzgebirge im Weg steht. Große Niederschläge können die Stadt nur aus Nordwesten erreichen.
Da die Stadt erst seit 1. Juli 2007 in dieser Form existiert, sind weitere Angaben zur Geschichte unter Dessau und Roßlau (Elbe) zu finden. Um weiterführende Informationen zum Thema zu erhalten, siehe die Hauptartikel Geschichte der Stadt Dessau und Schlacht bei Dessau.
Die Stadt Dessau-Roßlau entstand am 1. Juli 2007 im Zuge der Kreisreform in Sachsen-Anhalt. Nach der Fusion von Dessau und Roßlau ergab sich die Einwohnerzahl von 91.243 (Stand 31. Dezember 2006). Dessau-Roßlau könnte durch die geplante Eingemeindung der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel und Quellendorfs 100.000 Einwohner erreichen und damit Großstadt werden. Diesen Status besaß Dessau bereits 1935 durch die Eingemeindung von Roßlau (am 1. April 1945 wurde Roßlau wieder selbstständige Stadt und ab 1952 Kreisstadt) und von 1972 bis 1990.
Siehe auch: Einwohnerentwicklung von Dessau-Roßlau
Am 31. Dezember 2007 betrug die amtliche Einwohnerzahl von Dessau-Roßlau nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 89.934 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Der größte Teil der Einwohner Dessau-Roßlaus ist konfessionslos wie in den meisten Städten der ehemaligen DDR.
Die Stadt Dessau gehörte von Anfang an zum Erzbistum Magdeburg. 1534 wurde durch Georg III. die Reformation offiziell in Dessau eingeführt. Nach der Vereinigung der anhaltischen Fürstentümer 1863 war Dessau Hauptstadt und damit auch Sitz der Kirchenverwaltung der Evangelischen Landeskirche Anhalts, die zwischen 1875 und 1878 eine synodale Grundlage erhielt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Landeskirche von einem Oberkirchenrat geleitet, der seit 1957 den Titel Kirchenpräsident führt. Sein Amtssitz befindet sich in Dessau. Die protestantischen Kirchengemeinden Dessau-Roßlaus gehören – sofern es sich nicht um Freikirchen handelt – zum Kirchenkreis Dessau-Roßlau in der Evangelischen Landeskirche Anhalts, der sich in mehrere Regionen aufteilt.
Ab 1750 gab es auch wieder Katholiken in Dessau, deren Zahl sich stets vergrößerte. 1856 erhielten sie wieder eine eigene Kirche. Die Pfarrgemeinden Dessau-Roßlaus gehören somit heute zum Dekanat Dessau innerhalb des Bistums Magdeburg.
Von den beiden großen Kirchen und den Freikirchen abgesehen gibt es in Dessau, der Stadt, aus der Moses Mendelssohn und Kurt Weill stammen, auch wieder eine jüdische Gemeinde. Sie zählt um die 350 Mitglieder und setzt sich heute hauptsächlich aus Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion zusammen.
Gering im Vergleich zu anderen deutschen Städten ist der Anteil islamischer Einwohner.
Der für fünf Jahre gewählte Stadtrat der Stadt Dessau-Roßlau setzt sich aus 50 Stadträten und dem Oberbürgermeister zusammen.
Zusammensetzung entsprechend der Kommunalwahl vom 22. April 2007:
Die konstituierende Sitzung fand am 1. Juli 2007 statt.
Oberbürgermeister ist der am 22. April 2007 mit 56,8 % der Stimmen im ersten Wahlgang direkt auf 7 Jahre gewählte, frühere Bürgermeister von Roßlau, Klemens Koschig.
Das Wappen ist geviertelt: Es setzt sich aus den alten Wappen der Städte Dessau (Adler oben links) und Roßlau (Segelschiff unten rechts), sowie dem sächsischen Ährenkranz (oben rechts) und rot-gelben Rauten (unten links) zusammen.
Geviert
Als Beizeichen abgesetzt über dem Schildhaupt eine stilisierte rote Mauerkrone mit fünf Tortürmen.
Das Wappen hat seinen Ursprung im Herzschild des Fürstentum Anhalt, dessen Residenzstadt Dessau war. Es ist bereits seit 1540 im Gebrauch. Dabei steht der Adler für die Markgrafschaft Brandenburg, der Balken und Rautenkranz für das Herzogtum Sachsen. Der viergeteilte Schildfuß wurde später als Zeichen für die Herrschaft Waldersee gedeutet. Die das Wappen seit 1952 bekrönenden Zinnen sind eine freie Zutat.
Dessau-Roßlau unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Dessau-Roßlau ist mit seinen UNESCO-Welterbestätten Bauhaus und Dessau-Wörlitzer Gartenreich, neben Berlin und Weimar, einzige deutsche Stadt, die zweimal in der Welterbeliste der UNESCO vertreten ist.
Bauhausbauten - das "moderne Bauen":
Andere historische Gebäude
Bedeutende Bauten nach 1945:
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Jüdische Einrichtungen
Denkmäler
Friedhöfe
Technik
Seit Mitte der 1990er Jahre konzentriert sich die Stadt verstärkt auf den Sport. Die Dessau-Roßlauer Handballer sind seit 1992 unter verschiedenen Vereinsnamen Stammverein in der 2. Bundesliga. Zusätzlich wurden Events wie der Dessauer Citylauf, das jährliche Leichtathletik-Meeting im Paul-Greifzu-Stadion oder auch das Radrennen in der Innenstadt ins Leben gerufen, die dazu beitrugen, dass Dessau-Roßlau mittlerweile international als Sportstadt bekannt ist.
Dessau-Roßlau ist ein Bahnknoten mit Verbindungen Richtung Magdeburg (Bahnstrecke Magdeburg–Dessau), Berlin über Belzig, Falkenberg/Elster über Wittenberg (Bahnstrecke Dessau-Falkenberg/Elster), Leipzig beziehungsweise Halle (Saale) über Bitterfeld sowie Aschersleben über Köthen, die vom Hauptbahnhof aus verkehren.
Schon in den Anfangsjahren der Eisenbahn war Dessau, das bereits 1840 einen Bahnanschluss erhielt, aufgrund der Elbebrücke ein bedeutender Knotenpunkt des Schienennetzes. Im Jahr 1911 wurde mit der Strecke Dessau-Bitterfeld die erste voll elektrifizierte Eisenbahnlinie eröffnet.
Von 2000 bis 2002 war Dessau an das ICE-Netz angeschlossen. Bis Dezember 2007 gab es noch drei Intercity-Verbindungen für die UBA-Mitarbeiter. Zur Zeit existiert keine Fernverkehrsanbindung, was allerdings auch an Um- und Neubaumaßnahmen der vielen Brücken auf der Hauptverbindungsstrecke zwischen den Stadtteilen Dessau und Roßlau liegt.
Zum Netz der Deutschen Bahn gehören im Stadtgebiet Dessau-Roßlau neben dem Hauptbahnhof die Bahnhöfe Dessau-Süd an der Strecke nach Bitterfeld, Dessau-Alten und Dessau-Mosigkau an der Strecke nach Köthen, Roßlau (Elbe) und Rodleben an der Strecke nach Magdeburg und Meinsdorf an den Strecke nach Wittenberg und Berlin, an denen jeweils Regionalbahnzüge halten, in Roßlau (Elbe) zusätzlich Regionalexpresszüge. Die ehemaligen Bahnhöfe Dessau-Wallwitzhafen (Richtung Roßlau) und Dessau-Haideburg (Richtung Bitterfeld) werden nicht mehr bedient.
Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn führt in die 15 km östlich von Dessau-Roßlau gelegene Stadt Wörlitz mit dem Wörlitzer Park. Die Strecke beginnt ebenfalls am Hauptbahnhof (Bahnsteig 1a). Im Stadtgebiet werden die Haltepunkte Dessau-Waldersee und Dessau-Adria bedient. Das Bahnhofsgebäude Dessau-Wörlitzer Bahnhof, an welchem die Strecke früher begann, ist heute in das Gelände des Umweltbundesamtes integriert und wird von diesem genutzt.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Straßenbahn- und Buslinien des kommunalen Unternehmens Dessauer Verkehrsgesellschaft mbH der Dessauer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV). Zur Zeit werden drei Straßenbahn- sowie mehrere Buslinien betrieben, wobei die Straßenbahn nur noch im südelbischen Stadtteil Dessau verkehrt. Jährlich befördert die DVG etwa 6 Mio. Menschen.
Aufgrund der noch bestehenden Konzession des Landkreises Anhalt-Zerbst wird der Busverkehr in Roßlau von der Busgesellschaft Müller betrieben.
Durch das südöstliche Stadtgebiet Dessau-Roßlaus führt die 1938 erbaute und bis zum Jahr 2000 sechsstreifig ausgebaute Bundesautobahn A 9 München-Berlin. Dazu gehören die Anschlussstellen Dessau-Süd (an der B 184) und Dessau-Ost (an der B 185). Weiterhin ist die Stadt von der Anschlussstelle Vockerode der A9 über eine Landesstraße und nördlich der Elbe von der Anschlussstelle Coswig über die B 187 (Rtg. Magdeburg) nach Roßlau erreichbar. Aufgrund der Roßlauer Elbbrücke war die Stadt schon früh ein Kreuzungspunkt von Handelswegen. So führen heute die Bundesstraßen B 184, B 185 und B 187 sowie mehrere Landesstraßen durch Dessau-Roßlau.
Auch an das Wasserstraßennetz ist Dessau-Roßlau angebunden. Der Güterhafen ist in Roßlau am nördlichen Elbufer mit der Roßlauer Werft. Passagieranlegestellen befinden sich in Roßlau und in Dessau am Kornhaus. Der Leopoldshafen, benannt nach dem Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau, der ihn für den Getreidehandel anlegen ließ, ist heute Sportboothafen mit Ruderverleih und der Start-Ziel-Turm für Motorbootrennen, ebenso ist der Wallwitzhafen privater Sportboothafen. Wallwitz- und Elbhafen, einst zum Warenumschlag von Schiene auf Wasser angelegt, hatten Anschlussgleise an die Hauptstrecke (Halle/Leipzig-Dessau-Roßlau-(Wittenberg/Magdeburg/Berlin).
Der Flugplatz Dessau befindet sich im Nordwesten der Stadt und gehört zur Kategorie der Verkehrslandeplätze (ICAO-Kennung: EDAD). Er liegt zwischen den Stadtteilen Kleinkühnau, Alten und Siedlung. Eine Anreise mit Charterflugzeugen ist möglich. Die neue asphaltierte Landebahn hat eine Länge von 1000 m und soll voraussichtlich auf 1250 m erweitert werden.
Die Stadt Dessau-Roßlau eignet sich ideal zum Erkunden mit Fahrrädern, mit denen man die Stadt und vor allem die Parkanlagen auf den sehr gut ausgebauten Radwegen, die eine Länge von ca. 272 km haben, erkunden kann.
In Dessau-Roßlau erscheint der "AnhaltKurier" als Lokalausgabe der Mitteldeutschen Zeitung. Die kostenlosen Anzeigenblätter Wochenspiegel und Super Sonntag erscheinen wöchentlich, während das von mehreren Dessau-Roßlauer Firmen herausgegebene Dessauer Firmenblatt mit Notrufnummern und Veranstaltungstipps nur monatlich erscheint. REGJO - Das Regionaljournal für den Wirtschaftsraum Leipzig/Halle erscheint vierteljährlich. leo-Das Anhalt Magazin ist das regionale Veranstaltungs- und Kulturmagazin und erscheint monatlich.
Der Mitteldeutsche Rundfunk und radio SAW unterhalten jeweils ein Lokalstudio in Dessau-Roßlau. Im Kabelnetz der Stadt sendet der Offene Kanal Dessau. Weiterhin sendet der Regionalsender RAN 1 über Kabel und per Antenne auf Kanal 48.
Dessau-Roßlau ist eines der Zentren im Industriedreieck Halle-Leipzig-Dessau und ist für Erzeugnisse des Maschinen- und Anlagenbaus (Waggonbau, Bahnwerk, Junkerswerke, Zementanlagen) bekannt.
War die Wirtschaft bis zur Wende 1990 noch von Grossbetrieben dominiert (rund 300 Betriebe stellten rund 55.000 Arbeitsplätze zur Verfügung), so ist der seither eingetretene Strukturwandel hin zu einem Dienstleistungsstandort stark von Klein- bis mittelständischen Betrieben geprägt (ca. 42.000 Arbeitsplätze in rund 3.500 Betrieben). Wie für ein Oberzentrum üblich, strahlt dies in die Region aus, so dass viele Beschäftigte aus dem Umland einpendeln. Die Arbeitslosenquote lag Ende 2007 bei ca. 14,5%, allerdings mit schon seit einiger Zeit fallender Tendenz, was unter anderem auf die Ansiedlung des Umweltbundesamtes zurückzuführen ist.
Innerhalb des Dienstleistungssektors hat neben der Kommunikationsbranche (Callcenter) der Einzelhandel große Bedeutung. Um den innerstädtischen Einzelhandelsstandort zu stärken, begann im Jahr 2007 der Abriss des alten „Konsum-Kaufhauses“, um Platz für ein neues Einkaufszentrum zu schaffen (Investitionsvolumen: 30 Mio. €).
In den 1990er Jahren entstanden viele Gewerbegebiete, die aufgrund zu hoher Erwartungshaltungen aber nie vollkommen ausgenutzt werden konnten. Um dies zu ändern versucht die Stadt Dessau-Roßlau, mittels Förderungen seitens der Stadt und Steuernachlässen, wieder für Unternehmen attraktiv zu werden.
In der Stadt sind unter anderem folgende Unternehmen ansässig bzw. tätig:
Hochschule Anhalt (FH) mit Studiengängen in Architektur, Facility Management, Design sowie Vermessungswesen und Geoinformatik.
Das Europagymnasium in Dessau-Nord, das Prof.-Max-Müller-Gymnasium im Stadtteil Alten sowie das Fürst-Franz-Gymnasium in Ziebigk existieren heute nicht mehr. Diese Schulen wurden in Folge von Fusionen dem Gymnasium Philanthropinum angegliedert. Teile des Goethe-Gymnasium in Roßlau zählen bereits schon zum Philanthropinum. Die Goethe-Schule, eine Oberschule für Jungen, existiert ebenfalls nicht mehr. Das heutige Gymnasium Philanthropinum ist aus einer Handelsschule hervorgegangen und steht nicht mehr in der Traditionsfolge des Gründers.
Die Söhne und Töchter der Stadt Dessau-Roßlau, bzw. der Städte Dessau und Roßlau sind teilweise in der ganzen Welt bekannt. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten gehören Leopold I. "Der Alte Dessauer", Moses Mendelssohn, Leopold III. "Vater Franz", Samuel Heinrich Schwabe, Wilhelm Müller, Carl von Basedow, Fritz Hesse, Kurt Weill, Heinz Schubert, Dieter Hallervorden und Thomas Kretschmann.
Alle weiteren wichtigen Dessau-Roßlauer siehe Liste der Söhne und Töchter von Dessau-Roßlau.
Roßlau hat 7 Ehrenbürger:
Altmarkkreis Salzwedel | Anhalt-Bitterfeld | Börde | Burgenlandkreis | Dessau-Roßlau | Halle (Saale) | Harz | Jerichower Land | Magdeburg | Mansfeld-Südharz | Saalekreis | Salzlandkreis | Stendal | Wittenberg
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."