| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Freiname | Doxepin | ||||||||
| Andere Namen |
N,N-Dimethyl-3-dibenz-[b,e]oxepin- 11(6H)-ylidenpropylamin |
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| Summenformel | C19H21NO | ||||||||
| CAS-Nummer | 1668-19-5 | ||||||||
| PubChem | 667468 | ||||||||
| ATC-Code | |||||||||
| DrugBank | DB01142 | ||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||
| Wirkstoffklasse | |||||||||
| Fertigpräparate |
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| Verschreibungspflichtig: Ja | |||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 279,376 g·mol−1 | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| WGK | 3 (stark wassergefährdend) [1] | ||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Doxepin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva. Es wurde 1970 unter dem Handelsnamen Aponal® von Boehringer Mannheim (heute Roche) auf den Markt gebracht.
Inhaltsverzeichnis |
Doxepin wirkt primär stark dämpfend und wird daher außer zur Stimmungsaufhellung oft zur Sedierung verwendet.
Doxepin wirkt im ZNS als Hemmstoff der Monoamin-Rückaufnahme aus dem synaptischen Spalt in die präsynaptischen Vesikel, außerdem anticholinerg, antihistaminisch und adrenolytisch. Die durch die (unselektive) Rückaufnahmehemmung erhöhte Verfügbarkeit von Serotonin und Noradrenalin zur neuronalen Übertragung führt zu einer Milderung depressiver Symptome.
Die Beeinflussung mehrerer Transmittersysteme durch Doxepin erzeugt dessen charakteristische Nebenwirkungen, die weitgehend denen der übrigen trizyklischen Antidepressiva entsprechen.
Die sedierende Wirkung vermindert sich oft während einer längeren Einnahme.
Die erwünschte Stimmungsaufhellung tritt erst nach einer Einnahmedauer von ca. 2–3 Wochen ein.
Die optimale Erhaltungsdosis liegt gewöhnlich zwischen 30–50 mg/Tag.
Doxepin ist zugelassen zur Therapie von Depressionen, Angstsyndromen und Schlafstörungen.
Darüber hinaus kann es zur Beherrschung von Unruhezuständen bei Entzug von Alkohol, Drogen und Medikamenten (vor allem Benzodiazepinen) eingesetzt werden.
Patienten mit folgenden Symptomen sprechen üblicherweise auf die Behandlung mit Doxepin an: Innere Spannung, Überängstlichkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, funktionelle somatische Beschwerden, Interesselosigkeit, Suchtdruck, Schuldgefühle, psychomotorische Retardierung, Hypochondrie.[2]
Doxepin hat vor allem anticholinerge Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Hypotonie und Tachykardie, Mydriasis und Akkommodationsstörungen, Magen-Darm-Probleme und Miktionsstörungen).
Außerdem bringt es spezielle Risiken für das Herz mit sich (Erregungsleitungs- und Herzrhythmusstörungen), ferner können Blutbildveränderungen wie Leukopenie oder Agranulozytose auftreten. Wegen der starken anticholinergen Komponente kommt es unter Doxepin häufiger als bei anderen Trizyklika zu einem pharmakogenen Delir.
Bei Patienten mit hohem Alkoholkonsum muss daran gedacht werden, dass die Gefahr einer beabsichtigten oder unbeabsichtigten Überdosierung von Doxepin besteht.[2]
In Tierversuchen wurden keine Schädigungen des Fötus festgestellt, aber es ist noch unbekannt, inwieweit diese Befunde auf den Menschen übertragbar sind. Bei Verabreichung von verschiedenen anderen trizyklischen Antidepressiva während der Schwangerschaft traten Entzugssyndrome, Lethargie oder Urinretention beim Neugeborenen auf. Doxepin soll deshalb wie die anderen trizyklischen Antidepressiva in der Schwangerschaft nur bei absoluter Notwendigkeit angewendet werden. Geburtshelfer und das Fachpersonal, das das Neugeborene betreut, sind entsprechend zu informieren. Vom Stillen des Säuglings während der Therapie mit Doxepin wird abgeraten.[2]
Im Tierversuch führte Doxepin zu Erbgutschäden. Möglicherweise erhöht die Einnahme von Doxepin das Brustkrebsrisiko.[3][4]
Doxepin ist als Generikum sowie als Originalpräparat Aponal® beziehungsweise Sinquan (Schweiz) verfügbar. Neben Tabletten, Dragees und anderen Zubereitungen zur oralen Einnahme gibt es auch eine Injektionslösung.
Die mittlere tägliche Dosis von 50–150 mg kann stationär bis auf maximal 300 mg gesteigert werden. Bei nicht an Doxepin gewöhnten Personen wirken oft schon 10–25 mg hypnotisch; empfindliche Anwender reagieren mitunter schon auf 5 mg. Generell sollte der Hauptteil einer Tagesdosis abends eingenommen werden, um möglichst die Tagesmüdigkeit zu reduzieren, die jedoch besonders zu Einnahmebeginn fast immer auftritt. Die Halbwertszeit Doxepins im Blut liegt bei sechs bis acht Stunden und es wird in der Leber abgebaut.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."