Egozentrik (vom griechischen ego Ich und lat. centrum Mittelpunkt) bezeichnet die Eigenschaft des menschlichen Charakters, sich selbst im Mittelpunkt zu sehen und, damit meistens einhergehend, eine übertriebene Selbstbezogenheit (Egoismus, mit dem man sie auf keinen Fall verwechseln sollte), und die Eigenschaft, andere Menschen beständig an sich selbst zu messen.
Ein Egozentriker kann Probleme mit dem Aufbau von engen Beziehungen zu anderen Menschen, wie auch in der Selbstbeobachtung/Selbstreflexion, bekommen. Egozentriker sind oftmals traurig oder enttäuscht, wenn sie nicht im Mittelpunkt stehen; es missfällt ihnen, wenn andere an ihrer Stelle gerade die Aufmerksamkeit ihrer Umwelt haben. Leidet die Person darunter, nennt man das Egomanie.
Egozentrik ist keineswegs zu verwechseln mit Egozentrismus, einem Fachbegriff aus der Entwicklungspsychologie.
Im Verlauf der wissenschaftlichen Entwicklung waren aus dieser egozentrischen Haltung heraus in der Vergangenheit auch sehr viele Theorien (bzw. Ansichten) entstanden, wie zum Beispiel das lange überholte Geozentrische Weltbild, in dem der Mensch und die Erde im Zentrum des Universums standen. Aber auch viele bis heute gültige Definitionen, wie etwa das Lichtspektrum und die Spektralfarben oder auch die Intelligenz, die meistens auch nur im menschlichen Zusammenhang betrachtet werden und damit andere (sehende oder intelligente) Lebewesen grundsätzlich ausschließt.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."