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Erdoberfläche

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Die Oberfläche der Erde (Computeranimation)

Die Erdoberfläche ist die Grenzschicht zwischen der festen Erdkruste oder den Gewässern auf der einen und der Atmosphäre auf der anderen Seite. Sie lässt sich nach verschiedenen Kriterien in Hemisphären (von Altgriechisch Hεμι Hemi „Halb“/„Hälfte“ und Sφαιρα Sphaira „Kugel“), das heißt Halbkugeln, also Hälften der Erdoberfläche, einteilen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Betrachtungsweisen der Geowissenschaften

Weltkarte des İbrahim Hakkı Erzurumi, 1756 - mit Nord- und Südhalbkugel
Weltkarte des Pieter van der Aa, frühes 18. Jhd. - mit Alter und Neuer Welt

[Bearbeiten] Gliederung nach Hemisphären

Daneben bezeichnen Nord- und Südhemisphäre wie auch West- und Osthemisphäre kultur- und wirtschaftspolitische Einteilungen, die aber verhältnismäßig willkürlich gewählt sind. Die Verwendung in diesem Zusammenhang etablierte sich in der Zeit des Kalten Kriegs in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Südhemisphäre bezog sich auf die Dritte Welt, Osthemisphäre auf den vom Kommunismus bzw. Realsozialismus beeinflussten Raum Europas und Asiens (Zweite Welt). Heute wird diese Einteilung aufgrund der geänderten geopolitischen Lage in der Fachliteratur kaum mehr verwendet.
In den Verträgen von Tordesillas und Saragossa (1494, 1529) wurde im Zuge des Kolonialismus die Erdoberfläche nach Längengrad in einen spanischen und einen portugiesischen Machtbereich aufgeteilt.
Üblich ist noch die Einteilung in Alte Welt (Eurasien, Afrika) und Neue Welt (beide Amerika), die auch relativ unspezifisch ist.

[Bearbeiten] Gliederung nach Wasser und Land

Die Geomorphologie gliedert die Erdoberfläche in Regionen von Festland, Seen, Meer und Inseln.

Während der Ausdruck „Oberfläche“ bei den trockenen Elementen relativ eindeutig zu handhaben ist (Grenzfläche), bezieht er sich beim Meer entweder auf die sichtbare Meeresoberfläche (Meeresspiegel) oder die Oberfläche des Erdkörpers (Meeresgrund). Bei genauerer Betrachtung aber ist auch bei den Landmassen wahlweise die – „von oben sichtbare“ – Fläche wie Vegetationsdecke und Überbauung (Topographie), oder nur der Boden (Orographie) gemeint. Bei vereisten und vergletscherten Regionen wie der Arktis und der Antarktis stellt sich die Frage, ob das festlandähnliche Eis zur Erdoberfläche zählt oder nicht.

[Bearbeiten] Daten

Die Oberfläche der Erde misst 510 Millionen km². Der Anteil der Landfläche beträgt etwa 148,9 Mio. km² (29 %); das Land verteilt sich auf Kontinente und Inseln:[1]

Der Anteil der Wasserfläche beträgt ca. 361,2 Mio. km² (71 %); das Wasser verteilt sich auf

Die mittlere Höhe des trockenen Teils der Erdoberfläche berechnet man auf ungefähr 700 m (Europa 300 m, Asien 880 m, Amerika 610 m, Afrika 660 m, Ozeanien und Australien 300 m). Ihren höchsten Punkt erreicht die Erdoberfläche mit dem Mount Everest bei etwa 8848 Metern, den tiefsten frei zugänglichen Punkt der Erdoberfläche bildet das Tote Meer, dessen Wasseroberfläche – und Uferbereich – sich ca. 400 Meter unter Normalnull befindet. Insgesamt beträgt die mittlere Tiefe der Meere etwa 3500 m.

Vergleich der Oberfläche der Erde mit anderen Himmelskörpern:

Oberfläche Jupiter: 61.420.000.000 km²
Oberfläche Saturn:  42.610.000.000 km²
Oberfläche Uranus:   8.083.000.000 km²
Oberfläche Neptun:   7.620.000.000 km²
Oberfläche Erde:       510.100.000 km²
Oberfläche Venus:      460.200.000 km²
Oberfläche Mars:       144.600.000 km²
Oberfläche Merkur:      74.760.000 km²
Oberfläche Mond:        37.960.000 km²

Die Gesamtfläche der acht Planeten unseres Sonnensystems beträgt somit etwa 120 Milliarden km². Der Anteil der Fläche der Erde beträgt dabei mit etwa 510 Millionen km² weniger als 0,5 %.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Alle Angaben sind grobe Zahlen. Quelle: http://www.spacenews.de/

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Erdoberfläche – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
Commons Commons: Hemisphäre – Bilder, Videos und Audiodateien

Erdoberfläche - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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