Als Fährte bezeichnet man im eigentlichen Sinne nur die auf dem Erdboden hinterlassenen „Fußabdrücke“ (der Jäger spricht von Bodenverwundung) des Schalenwilds. Dies sind Elch-, Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild.
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Bei allen anderen Wildarten spricht man von Spur oder Geläuf. Allerdings hat sich der Begriff Fährte im allgemeinen Sprachgebrauch auch für die zurückgelassenen Spuren jedweder Art und jedweden Lebewesens eingebürgert. Die Forschungsrichtung, die sich mit allgemeinen Tierspuren befasst, ist die Ichnologie – mit fossilen Spuren hingegen befasst sich die Palichnologie.
Indianer, die sich auf Fährtensuche verstanden, waren bei den US-amerikanischen Truppen im Wilden Westen als Scouts sehr begehrt.
In der Jägersprache unterscheidet man zwischen der „warmen“, also der frischen Fährte, die soeben erst entstanden ist, und der „kalten“ bzw. alten Fährte, die schon vor längerer Zeit entstand. Bei Fährten von „waidwunden“ (angeschossenen) Tieren spricht man von Wund- oder Schweißfährten, anderenfalls von Gesundfährten.
Auch wird nach der Gangart des Wildes unterschieden. So sind die Fährten bei Flucht, beim Trollen oder auch beim Ziehen verschiedenartig im Abstand und im Druck.
Den Abdruck eines einzelnen Laufes in einer Fährte nennt der Jäger das Trittsiegel.
Ichnogramm, Schnüren
Fährtenarbeit (Hundesport)
aber im Gegensatz dazu: Gefährte
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."