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--Markus 23:20, 20. Apr. 2008 (CEST)
Familientherapie ist ein Verfahren der Psychotherapie und der psychologischen Beratung für Paare und Familien. In der Familientherapie werden positive Veränderungen und Entwicklungen der Beziehungen zwischen den Mitgliedern von Familien angestrebt. Dabei wird betont, dass die Qualität der Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern ein wesentlicher Faktor für die psychische Gesundheit der einzelnen Mitglieder ist.
Die unterschiedlichsten Schulen der Familientherapie teilen die Grundannahme, dass die Einbeziehung der Familie in den Therapieprozess die Effektivität einer psychotherapeutischen Behandlung steigert, unabhängig von der Ursache einer psychischen Störung und auch dann, wenn eine Störung als die Krankheit eines einzelnen Familienmitglieds angesehen wird. Familientherapeutische Ansätze werden bei allen Formen psychischer Störungen eingesetzt.
Die systemische Familientherapie oder systemische Therapie wird auch in außerfamiliären Bereichen, wie in der Gruppentherapie, Teamentwicklung und Organisationsberatung angewendet. Viele der im Rahmen der systemischen Therapie entwickelten Methoden wurden auch für ihre Anwendbarkeit in der Einzeltherapie und im Coaching modifiziert.
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Seit den 70er und 80er Jahren des 20 Jahrhunderts gewannen Perspektiven der Kybernetik und der Systemtheorie einen starken Einfluss auf alle Richtungen der Familientherapie, so dass in modernen Formen der Familientherapie die Familie immer auch als ein System verstanden wird, in dem die Wechselwirkungen zwischen den Mitgliedern der Familie von großer Bedeutung sind.
Davon ausgehend, dass psychische Erkrankungen durch familiäre Beziehungsstrukturen, auch zurückreichend in frühere Generationen, bedingt sind, werden in der psychoanalytisch orientierten Familientherapie sowohl die Interaktionen zwischen den Familienmitgliedern als auch die Intrapsychischen Abwehrstrukturen der einzelnen Familienmitglieder analysiert. Wie in der Psychoanalyse und in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sollen unbewusste dysfunktionale psychische Prozesse aufgedeckt werden. Als herausragende Vertreter dieser Richtung gelten Nathan Ackerman, James Framo, Iván Böszörményi-Nagy, und im deutschsprachigen Raum Horst-Eberhard Richter, Helm Stierlin, und Jürg Willi.
Einige Schulen der Familientherapie sind stark durch Elemente der humanistischen Psychologie geprägt. In diesen Schulen steht im Gegensatz zur psychoanalytisch orientierten Familientherapie das Erleben im Hier und Jetzt ganz im Vordergrund. Viele Methoden der Familientherapie wurden in dieser Tradition entwickelt. Dazu zählen die Familienrekonstruktion, die Arbeit mit Metaphern, Meditation, Tranceinduktion und die Familienskulpturen. Auch die Idee der Zirkularität und die zirkulären Fragen, die paradoxen Verschreibungen, und Familienrituale wurden hier entwickelt. Als Hauptvertreterin und Begründerin dieser Richtung gilt Virginia Satir. Sie arbeitete in der Palo-Alto-Gruppe zusammen mit William F. Fry, Jay Haley, Don D. Jackson, Paul Watzlawick und John Weakland.
Hauptseite: Systemische Therapie
Viele der heute gelehrten systemischen Familientherapiemethoden gründen auf psychoanalytischen und humanistischen Ansätzen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."