Der Gau Nizizi, auch Gau Niccici, war Teil der damaligen Sächsischen Ostmark, bzw. nach Teilung derselben der Mark Lausitz, und umfasste das Gebiet zwischen den Flüssen Mulde, Elbe und Schwarze Elster nordwestlich der damaligen Mark Meißen (siehe Karte). Das Gebiet liegt in den heutigen Landkreisen Nordsachsen, Wittenberg und Elbe-Elster.
Nizizi bedeutet so viel wie Bewohner der Niederung. Es sind bis heute in diesem Gebiet keine größeren frühstädtischen slawischen Siedlungeng oder Marktflecken vor dem 12.Jahrhundert nachweisbar. Auch ist keine zentrale Stammes- oder Landesbefestigung am entsprechenden Elbelauf bekannt, jedoch gab es Hauptorte, wie Belgern, Torgau, Dommitzsch und Pratau.
Die Gegend war von Elbslawen besiedelt und kam erst im Laufe des 10. und 11. Jahrhunderts unter den Markgrafen Gero I., Thietmar I. und Gero II. unter endgültige deutsche Herrschaft.
Das Gebiet zwischen Elbe und Schwarzer Elster (Belgern bis Uebigau nach Norden) wurde Mezumroka genannt. Offen ist ob dieses Gebiet ebenfalls Teil des Nizizi-Gaues war.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."