Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Herman van Veen

- Herman van Veen -

Herman van Veen :

femme russe

Herman van Veen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Herman van Veen (1998)
Herman van Veen (1998)

Herman van Veen (* 14. März 1945 in Utrecht, Niederlande, bürgerlich Hermannus Jantinus van Veen) ist ein niederländischer Sänger, Violinist, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist. In Deutschland wurde er vor allem mit dem Lied Ich hab ein zärtliches Gefühl sowie als geistiger Vater der Ente Alfred Jodocus Kwak bekannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Als Sohn eines Schriftsetzers und einer Hausfrau besuchte Herman van Veen in Utrecht eine Montessori-Schule und erhielt als Achtjähriger Geigen- und Gesangsunterricht.

Van Veen absolvierte ein Studium am Utrechter Konservatorium (Fächer: Geige, Gesang, Musikpädagogik). Dort lernte er den Pianisten Erik van der Wurff 1961 kennen. 1965 trat van Veen zum ersten Mal mit einem Soloprogramm auf. Mit van der Wurff gründete er die Kabarett-Gruppe Cabaret Chantant Harlekijn. 1967 hatten sie ihre ersten Auftritte, die von der niederländischen Theaterkritik gleich positiv aufgenommen wurden. Schnell folgten die ersten Schallplattenaufnahmen und Fernsehauftritte. Bis heute arbeitet van der Wurff regelmäßig mit van Veen zusammen. In den frühen 1970er Jahren gehörte der niederländische Gitarrist Harry Sacksioni zu van Veens Begleitmusikern.

Herman van Veen etablierte sich als Kabarettist, Entertainer und Liedermacher. 1968 gründete er seine bis heute bestehende Produktionsfirma Harlekijn.

[Bearbeiten] Karriere im deutschsprachigen Raum

1972 wurde Herman van Veen von Alfred Biolek und Thomas Woitkewitsch für das deutsche Publikum entdeckt. Woitkewitsch übersetzte die niederländischen Lieder ins Deutsche. Van Veens erstes deutschsprachiges Album erschien 1973 und hieß Ich hab ein zärtliches Gefühl. Seitdem hat er bis heute zahlreiche weitere Alben veröffentlicht.

1980 erschien erstmalig die deutschsprachige Ausgabe des Kulturmagazins Harlekijn, dessen Herausgeber van Veen war. Die Auflage betrug anfangs 80.000. Bis Januar 1984 erschienen elf Ausgaben in unregelmäßigen Abständen.

1987 lernte van Veen den Musiker und Texter Heinz Rudolf Kunze kennen. Mit dem 1989 erschienenen Langspielplatte/CD Blaue Flecken begann eine Reihe von Alben, auf denen Kunze die Mehrzahl der Texte beisteuerte.

[Bearbeiten] Weltweite Karriere

Ende der 1980er Jahre schuf er auf der Grundlage seiner Musikfabel der Ente Kwak die Zeichentrickserie Alfred Jodocus Kwak, die sich um das Enten-Waisenkind Alfred dreht und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

Herman van Veen hat in den fast 40 Jahren seiner bisherigen Schaffenszeit fast 140 Tonträger (Langspielplatten, CD und DVD), über 60 Bücher sowie eine ganze Reihe von Drehbüchern veröffentlicht. Bei seinen zahlreichen Konzerten in Europa, den USA und Afrika wurde er von unterschiedlichen Musikern begleitet. Die Spannbreite reichte dabei von einem Begleitmusiker bis zum Sinfonieorchester.

Im Jahre 1999 wurde ihm wegen seines Beitrages zur deutsch-niederländischen Verständigung das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Van Veen engagiert sich in mehreren Organisationen, die er teilweise selber gründete, für die Rechte von Kindern und ist UNICEF-Botschafter. Die Stiftung Euriade verlieh ihm 2005 die Martin-Buber-Plakette, die alljährlich für besondere Verdienste um die Menschlichkeit verliehen wird. Im Jahre 2006 inszenierte van Veen die Visualisierte Linzer Klangwolke, die jedes Jahr in Linz an der Donau stattfindet. Der Titel der visualisierten Klangwolke 2006 lautete Ente gut alles gut. Van Veen arbeitet gegenwärtig vor allem mit Erik van der Wurff und Edith Leerkes zusammen (Stand April 2008).

[Bearbeiten] Familie

Herman van Veen ist mit der Tänzerin Gaëtane Bouchez verheiratet und hat vier Kinder, von denen eine Tochter, Babette van Veen, Schauspielerin ist. Die Familie lebt in der Gemeinde Soest bei Utrecht.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Deutsche Veröffentlichungen

  • 1973: Ich hab' ein zärtliches Gefühl
  • 1974: Inzwischen alles Gute
  • 1975: Wunder was
  • 1977: Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen
  • 1977: Unter uns
  • 1977: An eine ferne Prinzessin
  • 1978: Die Lieder
  • 1979: Elf Lieder
  • 1980: Heute Abend (live) (Doppel-LP)
  • 1981: Weihnachtslieder
  • 1981: Die Anziehungskraft der Erde
  • 1981: Herz (live) (Doppel-LP)
  • 1982: Solange der Vorrat reicht
  • 1983: Signale
  • 1984: Und er geht und er singt (live)
  • 1985: Die Musikfabel der Ente Kwak
  • 1985: Auf dem Weg zu dir
  • 1986: Ein Holländer - Live in Wien (live)
  • 1987: Anne
  • 1988: Bis hierher und weiter
  • 1989: Blaue Flecken
  • 1990: Alfred Jodocus Kwak Teil 1
  • 1990: Rote Wangen
  • 1990: A Souvenir
  • 1992: Das Beste von Herman van Veen
  • 1992: Die seltsame Geschichte der Clowns
  • 1992: Alfred Jodocus Kwak Teil 2
  • 1992: You Take My Breath Away
  • 1993: Ja
  • 1994: My Cat And I
  • 1994: Grand Hotel Deutschland (live) (Doppel-CD)
  • 1995: Zwei Reisende
  • 1995: Weihnachten mit Herman van Veen & Ton Koopman
  • 1996: Live - Bitte nicht stören (live)
  • 1997: Nachbar
  • 1997: Du bist die Ruh'
  • 1998: In echt
  • 1998: Nachbar-Tour (live)
  • 1999: Deine Küsse sind süßer (mit dem Rosenberg Trio)
  • 2001: Weihnachten mit Herman van Veen
  • 2001: Was ich dir singen wollte
  • 2002: Was ich dir singen wollte (live) (Doppel-DVDplus)
  • 2002: Für Elise (live)
  • 2003: Unter einem Hut
  • 2003: Unter einem Hut (live) (DVD)
  • 2004: Alfred J. Kwak - Lachen verboten
  • 2004: Alfred J. Kwak - Abgemacht ist Abgemacht
  • 2005: Hut ab!
  • 2005: Hut ab! (live) (DVD)
  • 2005: Alfred J. Kwack - Lachen verboten (live) (DVD)
  • 2007: Lieber Himmel (live) (Doppel-CD)

[Bearbeiten] Niederländische Veröffentlichungen (Auswahl)

  • 1971: Voor een verre prinses
  • 1971: Goed voor een glimlach
  • 1971: Carré
  • 1972: Bloesem
  • 1974: En nooit weerom
  • 1975: Tien jaar gezongen
  • 1976: Amsterdam / Carré 3
  • 1977: Overblijven
  • 1978: Op handen
  • 1979: De wonderlijke avonturen van Herman en de Zes
  • 1979: Een voorstelling / Carré 4
  • 1979: Kerstliederen
  • 1981: Iets van een clown
  • 1984: Signalen
  • 1985: De wisselaars
  • 1986: Anne
  • 1987: De zaal is er / Carré V
  • 1987: 20 jaar in vogelvlucht
  • 1989: Rode wangen
  • 1990: Alfred Jodocus Kwak
  • 1990: Blauwe plekken
  • 1991: In vogelvlucht II
  • 1993: Voor wie anders
  • 1996: Sarah
  • 1997: Alles in de wind / Carré 7
  • 1999: Nu en dan (Doppel-CD/ 4-CD)
  • 1999: Je zoenen zijn zoeter (+ Rosenberg Trio)
  • 2000: Alle liedjes van de beer gaan over honing
  • 2001: Carré 2000
  • 2002: Er was eens...
  • 2002: Andere namen (z.T. mit Bonus Track)
  • 2002: In vogelvlucht - levende herinneringen (live) (DVD)
  • 2003: Andere namen (live) (DVD)
  • 2005: Vaders
  • 2005: Vaders in Carré (live) (Doppel-DVD)
  • 2004: 30 jaar Herman van Veen - Carré (live) (3-DVD)
  • 2006: Sprakeloos (Afrikaans)
  • 2007: Nederlanders (limitiert als Doppel-CD)

[Bearbeiten] Französische Veröffentlichungen

[Bearbeiten] Englische Veröffentlichungen

[Bearbeiten] Bücher (Auswahl)

[Bearbeiten] Auszeichnungen (Auswahl)

[Bearbeiten] Weblinks

Herman van Veen - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Herman van Veen - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.