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Johann von Staupitz :

femme russe

Johann von Staupitz

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Stich von Johann von Staupitz, 1889.

Johann von Staupitz (* um 1465 in Motterwitz bei Leisnig in Sachsen; † 28. Dezember 1524 im Stift Sankt Peter in Salzburg) war ein Theologe, der vor allem als Förderer und Beichtvater des jungen Martin Luther bekannt ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Staupitz stammte aus einer adeligen sächsischen Familie. Er trat 1490 in München in den Orden der Augustinereremiten ein und wurde 1497 Prior in Tübingen, wo er 1498 als baccalaurus biblicus die vorgeschriebene Vorlesetätigkeit aufnahm. Am 7. Juli 1500 promovierte er zum Doktor der Theologie. 1502 berief ihn Kurfürst Friedrich III. nach Wittenberg als Gründungsprofessor zum Aufbau der dort entstehenden Universität. 1502 bis 1512 war Staupitz Professor und erster Dekan der theologischen Fakultät an der neuen Universität in Wittenberg. 1503 wurde Staupitz zum Prior des Augustinerkonvents in München gewählt und wurde am 7. Mai 1503 in Eschwege Generalvikar der deutschen Observanten-Kongregation des Augustinerordens, welches er bis zum 28. August 1520 blieb.

1512 machte er Martin Luther zu seinem Nachfolger in den Bibelwissenschaften an der Universität in Wittenberg. Für dessen persönliche und theologische Entwicklung hatte Staupitz eine große Bedeutung. Er war Beichtvater Luthers, empfahl dem jungen Luther das Theologiestudium und versetzte ihn dazu nach Wittenberg, er verwies seinen mit sich selbst strengen und um das Seelenheil fürchtenden Mitbruder stets tröstend auf die Gnade Gottes und befreite ihn 1518 von der Gehorsamspflicht gegenüber dem Augustinerorden. 1518 ermutigte Staupitz Luther, als er vor Kardinal Cajetan am Reichstag in Augsburg erscheinen sollte. Staupitz hielt die Kluft der Glaubensrichtungen für überbrückbar und blieb lebenslang ein Freund Martin Luthers, den er am 18. September 1518 bat, "Wittenberg zu verlassen und zu ihm zu kommen um miteinander zu leben und zu sterben". Anfang 1521 lehnte Staupitz einen Widerruf der Lehre Luthers mit dem Hinweis ab, dass diese Lehre nicht von diesem stamme. In seinem Brief vom 1. April 1524 tadelte Staupitz Luther gegenüber das Abtun vieler katholischer Übungen und das Verwerfen der Gelübde, stellt aber fest, dass er Luther viel zu verdanken habe und dass er wünsche, wenigstens noch eine Stunde mit Luther sprechen zu dürfen, um diesem "die Geheimnisses seines Herzens" zu eröffnen. Seine zuerst im Stift St. Peter in Salzburg aufbewahrten Briefe mit Martin Luther wurden im 17. Jahrhundert verbrannt.

Von 1503 bis 1520 war Staupitz Generalvikar der deutschen Observanten-Kongregation des Augustinerordens. Seine Reformbemühungen stießen auf Widerstand innerhalb des Ordens und auch seitens des Papstes, so dass sich Staupitz 1512 den praktischen Aufgaben seines Vikariats zuwandte. Dabei widmete er sich der Seelsorge in Süddeutschland (München, Nürnberg, Salzburg) und führte 1513 Visitationsreisen nach Rom bis in die Niederlande durch.

1520 wurde er Domprediger in Salzburg, 1521 wechselte er mit päpstlicher Genehmigung in den Benediktinerorden und wurde am 22. August 1522 zum Abt von St. Peter in Salzburg gewählt.

Staupitz verfasste zahlreiche religiöse Schriften, die stark von der mittelalterlichen Mystik beeinflusst sind.

Er ist Namensgeber für die Sodalitas Staupitziana, die 1517 in Nürnberg als reformatorischer Gesprächskreis errichtet wurde.

[Bearbeiten] Denkmäler

Eine Gedenktafel befindet sich am Wittenberger Lutherhaus.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Johann von Staupitz - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Johann von Staupitz - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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