| Strukturformel | |||||||||
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| Keine Strukturformel vorhanden | |||||||||
| Allgemeines | |||||||||
| Name | Kaliumhydroxid | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | KOH | ||||||||
| CAS-Nummer | 1310-58-3 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | weißer, hygroskopischer Stoff[1] | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 56,11 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand | fest[1] | ||||||||
| Dichte |
2,04 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | |||||||||
| Siedepunkt |
1320 °C[1] |
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| Löslichkeit |
gut in Wasser (1120 g/l bei 20 °C)[1] und in 2,5 Teilen Alkohol (Ethanol) |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Kaliumhydroxid (KOH) bzw. Ätzkali ist eine starke Base. Die wässrige Lösung von Kaliumhydroxid wird Kalilauge genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Kaliumhydroxid ist ein weißer, stark hygroskopischer Stoff, der meist als Plätzchen oder Stangen, seltener als Pulver verkauft wird. In Wasser löst es sich unter großer Wärmeentwicklung durch die negative Lösungsenthalpie von -57,1 kJ/mol und bildet Kalilauge, im festen Zustand bildet es Mono-, Di- und Tetrahydrate. Mit dem in der Luft enthaltenen Kohlendioxid reagiert es unter Bildung von Kaliumcarbonat. Kaliumhydroxid hat einen pKb-Wert von -2,29.
Früher wurde Kaliumhydroxid durch so genannte "Kaustifizierung" von Kaliumcarbonat hergestellt. Dies verläuft nach der Gleichung

Heute wird Kaliumhydroxid meist durch wässrige Elektrolyse von Kaliumchlorid und anschließendem Eindampfen der Lösung gewonnen.
Kaliumhydroxid wird in der Waschmittelfabrikation zur Herstellung weicher Seifen (Schmierseifen) und zur Herstellung wasserenthärtenden Kaliumphosphats für flüssige Waschmittel benutzt.
In der Mikrosystemtechnik (MST oder MEMS) wird KOH zum selektiven (anisotropen) Ätzen von einkristallinem Silicium eingesetzt.
In der Mikrobiologie wird KOH zur Unterscheidung von grampositiven und gramnegativen Bakterien im Schnelltestverfahren verwendet.
In der Lebensmittelindustrie wird es als Säureregulator eingesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Bezeichnung E 525 ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen.
Ferner wird es zur Herstellung von Kaliumverbindungen, Glas, Farbstoffen, Batterien sowie als Trocknungs- und Absorptionsmittel von Kohlenstoffdioxid verwendet.
Unter anderem kann Kaliumhydroxid unter starker Erwärmung bestimmte Metalle alkalisch-oxidativ aufschließen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."