Ein kontrolliertes Vokabular ist eine Sammlung von Bezeichnungen (Wortschatz), die eindeutig Begriffen zugeordnet sind, so dass keine Homonyme auftreten. In vielen Fällen gilt auch die umgekehrte Richtung (jeder Begriff hat nur eine oder eine präferierte Benennung, d.h. es gibt keine Synonyme).
Kontrollierte Vokabulare treten beispielsweise als Fachwortverzeichnisse oder Glossare auf, in denen Termini eindeutig definiert werden. Der Begriff hat vor allem in der Dokumentationswissenschaft eine Bedeutung, wo Informationen mittels Schlagwörtern beschrieben werden (Indexierung). Das aus einem kontrollierten Vokabular stammende Schlagwort wird auch Deskriptor genannt. Die kontrollierten Schlagwörter werden in einem Thesaurus oder einer Normdatei verwaltet.
In der Informatik benutzt man zur eindeutigen Identifizierung von Objekten Identifikatoren. Da die Verschlagwortung von Ressourcen im Internet nicht kontrolliert geschieht, soll im semantischen Web mittels RDF über URIs eine semantische Zuordnung zu Begriffen geschehen. Auch einige Arten von Nachschlagewerken enthalten kontrollierte Vokabulare; so muss beispielsweise entschieden werden, ob ein Artikel über Personenkraftwagen „Wagen“, „Auto“ oder „PKW“ heißen soll.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."