| Lena | |
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Verlauf der Lena im östlichen Sibirien |
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| Daten | |
| Lage | Sibirien |
| Länge | 4.400 km |
| Quelle | Baikalgebirge |
| Mündung | Laptewsee (Nordpolarmeer) |
| Mündungshöhe | 0 m ü. NN |
| Flusssystem | Lena |
| Einzugsgebiet | 2.306.772 km² |
| Schiffbar | ab Ust-Kut (3.500 km) |
Die Lena (russisch Лена) ist ein 4.400 Kilometer langer Strom in Sibirien (Russland, Asien) und mündet in die Laptewsee, ein Randmeer des Nordpolarmeers. Die Lena gehört zu den längsten Flüssen der Erde.
Inhaltsverzeichnis |
Der Fluss entspringt im Baikalgebirge nur etwa fünf Kilometer westlich des Baikalsees. Von seiner Quelle, die sich im Lena-Naturreservat befindet, fließt er zuerst in westlicher Richtung nach Katschug und dann nach Norden beziehungsweise Nordosten. In diesem Bereich, bei Ust-Kut, von wo aus die Lena schiffbar ist, gelangt sie in das Mittelsibirische Bergland und fließt ein Stück parallel zur Unteren Tunguska und nur wenige Kilometer von dieser entfernt. Hier fließt ihr bei Kirensk die ebenfalls in nächster Nähe des Baikalsees entspringende Kirenga zu.
Danach fließt ihr die von Süden kommende Witim zu; wenig später schlägt sie einen Rechtsbogen um das Patomhochland. Sie fließt von dort aus nach Osten, nimmt das Wasser der von Süden heran fließenden Oljokma auf und gelangt nach Jakutsk, wo sie in die weiträumige Mitteljakutische Niederung eintritt.
Etwa 300 Kilometer unterhalb von Jakutsk befinden sich die Lenafelsen, die sich auf etwa 80 Kilometer Länge entlang des östlichen Ufers ausbreiten. In der eben erwähnten Niederung fließt der Lena erst der von Osten kommende Aldan und dann der von Westen heran fließende Wiljui zu. In dieser Landschaft fließt sie zwischen dem Werchojansker Gebirge (im Osten) und dem Mittelsibirischen Bergland (im Westen) nach Norden. Schließlich erreicht das Wasser der Lena ihr 30.000 km² großes Mündungsdelta, das von West nach Ost maximal 230 Kilometer und von Nord nach Süd bis zu 150 Kilometer misst. Nach dem Durchfließen dieses weit verästelten Fluss-Systems erreicht das Wasser der Lena die Laptewsee, die ein Randmeer des Nordpolarmeers ist.
Das Einzugsgebiet der Lena, die mit etwa 4.400 Kilometer Länge zu den längsten Flüssen der Erde gehört, entspricht mit 2.306.772 km² Größe etwa der siebenfachen Fläche von Deutschland. Die stark unterschiedlichen Wassermengen von etwa 2.800 m³/s im Januar (1994) und 66.500 m³/s im Juni (1994) [1], insbesondere der Anstieg meist zwischen Mai und Juni auf das bis zu 40fache, sind auf die Eisschmelze zurückzuführen.[2].
Normalerweise ist die Lena von Oktober bis zum Juni des Folgejahres zugefroren, sodass das Eis als Straße genutzt wird. Wenn dies zu tauen beginnt, wird die Lena zum reißenden Strom, dessen Wasser alles mit sich reißt, was sich ihm in den Weg stellt, dabei steigt es bis zu 25 Meter an. Besonders verheerende Auswirkungen haben dabei die Eisstauungen, durch deren Folgen im Mai 2001 unter anderem die Stadt Lensk verwüstet wurde und große Teile von Jakutsk unter Wasser standen. Wenn der Fluss eisfrei ist, ist die Lena ab Ust-Kut bis zu ihrem großen Mündungsdelta auf 3.500 Kilometer Länge schiffbar.
Zu den Nebenflüssen der Lena gehören flussabwärts betrachtet:
Zu den Ortschaften an der Lena gehören flussabwärts betrachtet:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."