| Kristallstruktur | |||||||||
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| __ Na+ __ Cl- | |||||||||
| Kristallsystem | kubisch | ||||||||
| Raumgruppe | ![]() |
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| Gitterkonstanten | a = 562 pm[1] | ||||||||
| Koordinationszahlen | Na[6], Cl[6] | ||||||||
| Allgemeines | |||||||||
| Name | Natriumchlorid | ||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | NaCl | ||||||||
| CAS-Nummer | 7647-14-5 | ||||||||
| ATC-Code | |||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 58,442 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand | fest | ||||||||
| Dichte |
2,17 g·cm−3 (20 °C)[2] |
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| Schmelzpunkt |
801 °C[2] |
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| Siedepunkt |
1465 °C[2] |
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| Löslichkeit |
gut in Wasser (etwa 300 g·l−1 bei 22 °C) |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Natriumchlorid (Kochsalz) ist das Natriumsalz der Salzsäure mit der chemischen Formel NaCl.
Natriumchlorid ist in der Natur in großer Menge vorhanden, teils gelöst im Meerwasser, teils als Mineral Halit (Steinsalz) in unterirdischen Salzstöcken. Wenn ein Salzstock im Gebirge an die Oberfläche austritt, kann ein Salzgletscher entstehen. Allein die unterirdischen Salzvorkommen in Deutschland werden auf etwas mehr als 100.000 Kubikkilometer geschätzt.
Da Natriumchlorid der wichtigste Mineralstoff für Menschen und Tiere ist (der menschliche Körper besteht zu etwa 0,9 % aus Salz und verliert davon täglich 3–20 Gramm), wurde es schon in vorgeschichtlicher Zeit gewonnen und blieb lange Zeit ein teures Handelsgut.
Inhaltsverzeichnis |
Natriumchlorid kann auf unterschiedlichste Weise gewonnen werden. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind der Abbau von Steinsalz im Salzbergwerk und als Siedesalz in Salinen, der Abbau von Bruchsalz in oberirdischen Salzlagerstätten (z. B. ausgetrockneten Salzseen) und die Gewinnung von Meersalz aus Meerwasser in Salzgärten.
| Thermodynamik | |
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| ΔfH0g | −181,42 kJ/mol |
| ΔfH0l | −385,92 kJ/mol |
| ΔfH0s | −411,12 kJ/mol |
| ΔfH0aq | −407 kJ/mol |
| S0g, 1 bar | 229,79 J/(mol·K) |
| S0l, 1 bar | 95,06 J/(mol·K) |
| S0s | 72,11 J/(mol·K) |
Natriumchlorid bildet farblose Kristalle, die eine Natriumchlorid-Struktur ausbilden. Hierbei ist jeder Natrium- sowie jeder Chlorkern oktaedrisch vom jeweils anderen Kern umgeben. Es ist sehr gut wasserlöslich. Die wässrige Lösung sowie die Schmelze leiten auf Grund der (elektrolytischen bzw. thermischen) Dissoziation von Natriumchlorid in seine Ionen elektrischen Strom, reines kristallines Natriumchlorid hingegen nicht. Natriumchlorid besitzt den typischen Salzgeschmack.
Als Speisesalz ist Natriumchlorid schon seit Alters her ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Es wird zum Würzen von fast allen Speisen benutzt. Seit der Zeit der Industrialisierung spielt jedoch mengenmäßig die industrielle Verwendung die weitaus größere Rolle. Je nach der Anwendung werden unterschiedliche Zusatzstoffe beigemischt.
Hauptartikel: Speisesalz
Salze sind für den Menschen lebensnotwendig (siehe physiologische Bedeutung). Früher war Kochsalz daher recht kostbar. Die Zubereitung von Speisen wird vereinfacht und durch die Funktion als Gewürz im Geschmack verbessert. Die letale Dosis wird beim Erwachsenen mit 0,5-5 g/kg Körpergewicht angegeben, bei Kleinstkindern mit 12 mg/kg.[2]
Bekannt sind auch Salzlecksteine, die in zoologischen Gärten, in der Viehwirtschaft, der Haus- und Heimtierhaltung sowie für Wildtiere verwendet werden.
Salz wird traditionell zur Konservierung von Lebensmitteln wie Fleisch (Pökeln, Suren), Fisch (etwa Salzhering), Gemüse (Sauerkraut) usw. verwendet. Dabei entzieht das hygroskopische Salz dem Gut die Feuchtigkeit. So wird die Grundlage Wasser für schädliche Organismen entzogen, aber auch Keime und Krankheitserreger abgetötet.
Nitritpökelsalz besteht aus einer Mischung aus Kochsalz und Natriumnitrat, Natriumnitrit oder Kaliumnitrat.
Das Einlegen von Gemüse (etwa Salzgurken, Oliven) in Salzlake nutzt den keimtötenden Effekt.
Käse wird vor der Reifung in Salzwasser vorbereitet und während der Reifung mit einer Salzlake gepflegt, damit die Kruste trocken bleibt.
Steinsalz wird als Streusalz (Auftausalz) im Winter verwendet, auch hier werden Beimischungen verwendet, damit es rieselfähig bleibt.
In Kältemischungen wird es mit Wasser versetzt.
Salz wird als Regeneriersalz zur Wasserenthärtung in Geschirrspülmaschinen und Wasseraufbereitungsanlagen verwendet.
Natriumchlorid dient in der chemischen Industrie als Rohstoff zur Gewinnung von Chlor, Natriumhydroxid; siehe Chlor-Alkali-Elektrolyse und Chlorchemie.
Auch für die Erzeugung von Natriumcarbonat nach dem Solvay-Verfahren ist Salz ein wichtiger Grundstoff. Soda wird wiederum beim Schmelzen von Quarzsand als Glasrohstoff benötigt. Im Mittelalter wurde dafür sogar reines Salz benutzt.
Auch bei der Lederverarbeitung ist Salz ein unverzichtbarer Rohstoff.
Bei der Herstellung von Geschirr und anderer Keramik wird durch das Verdampfen von feuchtem Salz unter hoher Temperatur die traditionelle Salzglasur erzeugt.
Die ionisierende Wirkung des Salzes wird in der Metallverarbeitung eingesetzt.
In der modernen Medizin wird nach starkem Blutverlust, etwa bei einer Operation oder einem Unfall, eine 0,9%ige Lösung von Natriumchlorid in Wasser zur Auffüllung des Blutvolumens intravenös verabreicht (Isotonische Kochsalzlösung, auch physiologische Kochsalzlösung). Sie ist isoosmotisch mit dem Blutplasma.
In der Antike und im Mittelalter galten Medikamente auf Salzbasis als reine Wundermittel. Die Haut Neugeborener wurde zu deren Stärkung mit Salz abgerieben. Es wurde in Wundverbänden, Pflastern, Salben, Pudern und Bädern eingesetzt. Besondere Bedeutung maß man der trocknenden und wärmenden Wirkung des Salzes bei.
Man streute Salz in Wunden, um Entzündungen zu verhindern – eine mitunter sehr schmerzhafte Prozedur, die in einer entsprechenden Redewendung („Salz in offene Wunden streuen“) Einzug in die deutsche Sprache gefunden hat.[3] Reines Salz zerstört über Osmose alle Zellen - also auch krankmachende Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze, allerdings die Zellen des Verwundeten ebenso. Diese Art der Desinfektion ist also zweischneidig wie das ebenso praktizierte Ausbrennen von Wunden. Der gleiche Wirkmechanismus verhinderte, dass in Kochsalz konservierte Lebensmittel verdarben - also von Mikroorganismen zersetzt wurden.
Noch heute werden Solebäder als Heilmittel eingesetzt. Kuraufenthalte am Meer oder in salzhaltiger Luft bei Salinen und früher auch in Salzbergwerken dienen der Behandlung von Atemwegserkrankungen. Wo dies nicht möglich oder zu teuer ist, werden Inhalationsgeräte eingesetzt, bei denen Salz-Aerosol eingeatmet wird.
Kochsalz-Lösung wird auch zur Nasenspülung und zum Gurgeln verwendet. Für die Nasenspülung verwendet man isotonische Kochsalzlösung, da normales Wasser aufgrund der Osmose die Schleimhäute aufquellen lassen würde.
Einkristallines Natriumchlorid ist transparent im mittleren Infrarot, es ist daher als Material für Linsen, Prismen und Fenster in diesem Wellenlängenbereich geeignet. Nachteilig ist seine Affinität zu Wasser, daher ist es heute weitgehend durch andere Werkstoffe ersetzt worden.
Natriumchlorid ist Urtitersubstanz nach Arzneibuch zur Einstellung von Silbernitrat-Maßlösungen. Um eine Maßlösung mit Natriumchlorid herzustellen muss es zuerst getrocknet werden.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."