| Einheit | |
|---|---|
| Norm | SI-Einheitensystem |
| Einheitenname | Pascal |
| Einheitenzeichen | Pa |
| Beschriebene Größe(n) | Mechanischer-, hydrodynamischer- und magnetischer Druck |
| Größensymbol(e) | p |
| Dimensionsname | Druck |
| In SI-Einheiten | ![]() |
| Benannt nach | Blaise Pascal |
Das Pascal ist eine abgeleitete SI-Einheit des Drucks sowie der mechanischen Spannung. Sie wurde nach Blaise Pascal benannt. Sie ist definiert als
Ein Pascal ist also der Druck, den eine Kraft von einem Newton auf eine Fläche von einem Quadratmeter ausübt.
Inhaltsverzeichnis |
In der Lüftungstechnik wird häufig die Einheit Dekapascal (1 daPa = 10 Pa) verwendet, wobei ein Dekapascal 0,1 mbar entspricht.
Der Luftdruck wird meistens in Hektopascal (1 hPa = 100 Pa) angegeben, weil so zum einen die SI-konforme Einheit Pascal verwendet werden kann und man zum anderen einen Zahlwert hat, der dem gewohnten Millibar (mbar) entspricht.
In der Forschung wird, insbesondere bei der Vakuumtechnik, vielfach das Millibar als Einheit verwendet. Anstatt auf Pascal umzusteigen ist vielmehr der vollständige Verzicht auf Torr ein Thema.
Die Einheit Megapascal (1 MPa = 1 Million Pa = 1 N/mm^2) wird in der Technik und in höheren Zahlen auch zur Beschreibung von Explosionen verwendet. Der Kaltfülldruck einer Halogenlampe mit den Edelgasen Neon und Krypton bei 22 Grad Celsius kann z.B. 1,2 Megapascal betragen.[1]
Megapascal werden auch z.B. zur Beschreibung des Kritischen Punktes in der Thermodynamik verwendet.
Die Streckspannung wird ebenfalls üblicherweise in Megapascal angegeben.
Die Spezifische Energie eines Sprengstoffes gibt den Druck in Megapascal an, den ein Kilogramm dieses Explosivstoffes in einem abgeschlossenen Volumen von einem Liter bei der Explosion erzeugen würde.
Die Einheit Gigapascal (1 GPa = 1 Milliarde Pa) beschreibt Drücke, die z.B. Kohlenstoff in Diamant verwandeln.[2]
Graphit zusammengepresst in einer hydraulischen Presse bei Drücken von bis zu 6 Gigapascal und Temperaturen von über 1500 °C wandelt sich in Diamant um.
Bornitrid, analog zur Umwandlung von Graphit in Diamant, wandelt sich von einer hexagonale in die kubische Modifikation um bei hoher Temperatur (1400–1800 °C) und hohem Druck von über 6 Gigapascal. Unter Normalbedingungen weist Bornitrid eine Härte von ca. 48 Gigapascal auf (Diamant zwischen 70 und 100 Gigapascal).
Das Schubmodul (auch Gleitmodul, Schermodul oder Torsionsmodul), eine Materialkonstante, die Auskunft über die lineare elastische Verformung eines Bauteils infolge einer Scherkraft oder Schubspannung gibt, wird ebenfalls in Gigapascal angegeben. Aluminium hat z.B. ein Schubmodul von 25,5 Gigapascal, Stahl von 79,3 Gigapascal. Das Schermodul von Gesteinen beträgt meist 30 Gigapascal, siehe Seismisches Moment.
In 410 km Tiefe beträgt der Druck 14 Gigapascal, siehe 410-km-Diskontinuität. In Erdtiefen von etwa 700 km wandeln sich bei Temperaturen vieler hundert Grad bzw. bei Drücken um 25 Gigapascal viele Gesteine in andere Mineralien um.
Mit einem Druck von 268 Gigapascal konnten Forscher Quarz in eine Kristallstruktur umwandeln, die nirgends natürlich vorkommt. [3]
Der mittlere Luftdruck der Atmosphäre auf Meereshöhe und Standarddruck bzw. Normdruck ist 101 325 Pascal = 1013,25 hPa oder 101,325 kPa.
| Pascal (Pa) |
Bar (bar) |
Technische Atmosphäre (at) |
Physikalische Atmosphäre (atm) |
Torr (torr) |
Pfund-Kraft pro Quadratzoll (psi) |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| ≡ 1 N/m² | ≡ 1 Mdyn/cm² | ≡ 1 kp/cm² | ≡ pSTP | ≡ 1 mmHg | ≡ 1 lbf/in.² | |
| 1 Pa | 1 | 1,0000 · 10−5 | 1,0197 · 10−5 | 9,8692 · 10−6 | 7,5006 · 10−3 | 1,4504 · 10−4 |
| 1 bar | 1,0000 · 105 | 1 | 1,0197 · 100 | 9,8692 · 10−1 | 7,5006 · 102 | 1,4504 · 101 |
| 1 at | 9,8067 · 104 | 9,8067 · 10−1 | 1 | 9,6784 · 10−1 | 7,3556 · 102 | 1,4223 · 101 |
| 1 atm | 1,0133 · 105 | 1,0133 · 100 | 1,0332 · 100 | 1 | 7,6000 · 102 | 1,4696 · 101 |
| 1 torr | 1,3332 · 102 | 1,3332 · 10−3 | 1,3595 · 10−3 | 1,3158 · 10−3 | 1 | 1,9337 · 10−2 |
| 1 psi | 6,8948 · 103 | 6,8948 · 10−2 | 7,0307 · 10−2 | 6,8046 · 10−2 | 5,1715 · 101 | 1 |
Exponentialdarstellung auf vier Stellen gerundet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."