Der Penisknochen (lat. Os penis, Os priapi oder Baculum) ist ein Knochen im männlichen Begattungsorgan, dem Penis.
Der Penisknochen ist eine Verknöcherung des Penisschwellkörpers (Corpus cavernosum penis). Ein Penisknochen tritt nur bei manchen Säugetieren auf. Einen Penisknochen besitzen die meisten Primaten (außer Mensch, einige Klammerschwanzaffen und Sulawesi-Koboldmaki), fast alle Raubtiere (außer Hyänen und Musangs), Meerschweinchenverwandte und Mäuseverwandte, Biber, Insektenfresser, Fledertiere, Riesengleiter, Borstenigel und einige Maulwürfe. Bei einigen ist es auch nur eine verknorpelte Struktur. Fossil ist die Struktur insbesondere vom Höhlenbären (Ursus spelaeus) bekannt.
Die Morphologie des Penisknochens wird gelegentlich herangezogen, um nahe verwandte Arten unterscheiden zu können (Systematik). Eine dem Penisknochen ähnliche Struktur kann bei Menschen auftreten, die an seltenen Erbkrankheiten leiden.
Der Evolutionsforscher Richard Dawkins stellte die kontrovers diskutierte Hypothese auf, dass der Mensch den Penisknochen im Lauf der Evolution verloren habe, um Frauen ein Prüfen der Gesundheit des paarungswilligen Mannes zu ermöglichen. Erektionsstörungen seien häufig eine Folge verschiedener physischer oder psychischer Krankheiten und Faktoren (beispielsweise Diabetes mellitus oder Stress). Da eine durch einen Penisknochen erzeugte Erektion keine solche Beurteilung zulassen würde, könnten sich die Frauen bevorzugt mit Männern gepaart haben, deren Gesundheit sie besser einschätzen konnten. Dies wäre der nötige Selektionsdruck zur Reduktion des Penisknochens.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."