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Sandschaagiin Bajar

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Sandschaagiin Bajar (mong. Санжаагийн Баяр[1]; * 1956) ist ein Politiker in der Mongolei und der aktuelle Premierminister des Landes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Bajar wurde 1956 in der Hauptstadt Ulaanbaatar geboren. Er machte an der Moskauer Staatsuniversität seinen Abschluss in Rechtswissenschaft. Von 1979 bis 1983 diente er mit Offiziersrang im mongolischen Generalstab. Von 1983 bis 1988 arbeitete er als Journalist für die Nachrichtenagenturen Montsame und Mongolpress. Von 1990 bis 1992 war er Mitglied des Kleinen Staats-Chural. Von 1992 bis 1997 unterrichtete er an der Akademie für Sozialwissenschaften, studierte in Washington, DC, und war Direktor des Instituts für Strategische Studien des mongolischen Verteidigungsministeriums. Von 1997 bis 2001 war er der Leiter des Büros des Staatspräsidenten, und von 2001 bis 2005 diente er als Botschafter der Mongolei in Moskau.

[Bearbeiten] Politische Karriere

Bajar trat 1988 der Mongolischen Revolutionären Volkspartei (MRVP) bei und wurde 2005 Generalsekretär der Partei. Am Perteikongress 2007 wurde er mit 377 zu 229 Stimmen vor Mijeegombyn Enchbold als Vorsitzender gewählt. Der gleiche Parteikongress stimmte dafür, Bajar als nächsten Premierminister vorzuschlagen.[2][3] Das von der MRVP dominierte Parlament ernannte Bajar am 22. November 2007 mit 67 gegen zwei Stimmen (87,1 %) zum Premierminister.[4]

Seine Amtszeit als Premierminister begann er mit Verbalattacken gegen Tsachiagiin Elbegdordsch in seiner Inaugurialrede. Er nationalisierte die verbleibenden 15 % privater Anteile an der Tawan Tolgoi Kohlenmine, um sie in ein 100%-iges Staatsunternehmen zu verwandeln, wodurch das Interesse russischer Firmen an ihrem großen Kohlevorkommen angestachelt wurde.[5] Des weiteren ernannte er seinen Vorgänger und früheren Bürgermeister von Ulaanbaatar Mijeegombiin Enchbold zu seinem Stellvertreter.

[Bearbeiten] Familie

Bajar heiratete 1998 Chaschbatyn Chulan, ein prominentes Mitglied der Nationaldemokratischen Partei und später der Bürgerwille-Partei. Die beiden haben mindestens eine Tochter.[6]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Olloo. Abgerufen am 2007-10-30 30. Oktober 2007.
  2. Aktuelle Nachrichten aus der Mongolei/ 22. bis 28. Oktober 2007. mongoleionline.de (2007-10-2828. Oktober 2007). Abgerufen am 2007-10-30 30. Oktober 2007.
  3. Unen.mn-Санжаагийн Баяр. Ünen (?). Abgerufen am 2007-10-30 30. Oktober 2007.
  4. "Mongolia rushes to appoint new prime minister as a budget deadline looms", Associated Press (International Herald Tribune), November 22, 2007.
  5. Ödriin Sonin. #291, 06 Dezember 2007. L. Mönchbajasgalan Die Eisenbahnen, Erdenet, Asgat, und Tawan Tolgoi sind Geschenke S. Bajars an die Russen (С. Баярын оросуудад бэлдсэн бэлэг нь Төмөр зам, Эрдэнэт, Асгат, Тавантолгой)
  6. Who is Who in der mongolischen Politik


Sandschaagiin Bajar - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Sandschaagiin Bajar - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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