Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Schlafstörung

- Schlafstörung -

Schlafstörung :

femme russe

Schlafstörung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Quellenangaben
Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel erläutert die Schlafstörung Agrypnie - für die gleichnamige Band siehe Agrypnie (Band).

Schlafstörungen sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Sie werden nach der neuen “International Classification of Sleep Disorders” (ICSD-2) eingeteilt in:

Zu den Insomnien (ungenau: Schlaflosigkeit = Agrypnie) zählen Schwierigkeiten beim Einschlafen, Störungen des Durchschlafens und vorzeitiges Erwachen. Zu den schlafbezogenen Atmungsstörungen unter anderem die Schlafapnoe (vorübergehened Atemstillstände im Schlaf, meist mit Schnarchen verbunden). Als Hypersomnie wird übermäßiges Schlafen bezeichnet. Zirkadiane Schlafstörungen findet sich zum Beispiel bei Schichtarbeit oder Jet Lag. Parasomnien sind sogenannte Arousalstörungen aus dem Schlaf wie Schlafwandeln (Somnambulismus), Alpträume, nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus), nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus). Unter schlafbezogenen Bewegungsstörungen fällt zum Beispiel das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Neugeborene haben noch keinen Tag/Nacht-Rhythmus. Sie schlafen zwischen 12 und 20 von 24 Stunden in mehr oder weniger langen Abschnitten, unterbrochen fast nur durch die Nahrungsaufnahme. Normalerweise werden mit zunehmendem Alter die Anteile des nächtlichen Schlafs immer länger, die des Tagschlafs immer kürzer. Manchen Kindern gelingt dieser Übergang nicht, sie wecken ihre Eltern bis ins Kindergartenalter hinein noch mehrmals in der Nacht. Insbesondere wenn eine alters abweichende Schlafdauer zu verzeichnen ist, oder das Einschlafen längere Zeit dauert, oder Kinder nur im Bett der Eltern schlafen können, spricht man von einer Regulationsstörung im Säuglingsalter oder Kleinkindalter. Neben einer Eltern-Kleinkind-Beratung/Psychotherapie ist es vor allem sinnvoll einen strukturierten Tagesablauf mit festen Einschlafritualen zu etablieren. [1]

[Bearbeiten] Schlafstörungen bei Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen

Erst wenn schlaflose Nächte aus Kummer, Freude, Sorgen, wegen eines aufregenden Erlebnisses usw. die Leistungsfähigkeit am Tag anhaltend behindern, haben sie Krankheitswert. Oft helfen schlafhygienische Maßnahmen und korrigierter Lebensstil (regelmäßige Schlafenszeiten, weniger belastende Arbeit oder Privatleben, am besten kein Alkohol, Nikotin, Amphetamine, Koffein etc.). Schlafmittel helfen nur kurzfristig, da sie die eigentliche Ursache nicht beseitigen. Schlafmittel, die der Gruppe der Benzodiazepine zugehörig sind, machen ab einem bestimmten Zeitpunkt körperlich abhängig und verschlimmern dadurch den Zustand ungewollt.

Schlafstörungen bei jungen Menschen können allerdings auch auf hormonelle Fehlfunktionen (z.B. der Schilddrüse) beruhen, was in letzter Zeit als Ursache zugenommen haben soll.

Die Pubertät kann bei Jungen und Mädchen gleichermaßen ohne genauere Ursachen zu Schlafstörungen führen.

[Bearbeiten] Schlafstörungen bei älteren Menschen

Bei älteren Menschen sind die häufigsten Ursachen für Schlafstörung zu viel Schlafenszeit und zu wenig Betätigung tagsüber. Einerseits ist für alte Menschen der Tag oft langweilig oder eine Last, weshalb sie möglichst früh ins Bett und möglichst spät aufstehen möchten. Andererseits glauben viele, dass sie noch gleich viel Schlaf brauchen wie 20 Jahre zuvor, als sie noch voll im Berufsleben standen. So verbringt jemand, der ein tatsächliches Schlafbedürfnis von vielleicht 6 Stunden hätte, tatsächlich 9 Stunden im Bett. Da man auf Dauer nicht mehr als nötig schlafen kann, führt Überlänge zu sehr schlechter Schlafqualität. Der Konsum von Schlaftabletten, die noch in den Tag hinein wirken, baut einen Teufelskreis aus Müdigkeit, Mittagsnickerchen und zunehmender nächtlicher Schlaflosigkeit mit steigendem Schlafmittelkonsum auf. Oft kann auch die im Körper stattfindende hormonelle Umstellung, besonders bei Frauen in der Menopause zu Schlafstörungen führen.

[Bearbeiten] Arten von nichtorganischen Schlafstörungen

[Bearbeiten] Einschlafstörung

Betroffene liegen quälend lange wach, in Extremfällen sogar stundenlang, bis sie einschlafen, oft nach ungewohnter körperlicher oder geistiger Anstrengung. Teilweise fühlen sie sich unruhig und machen sich in dieser Wachphase viele Gedanken. Sie können nicht abschalten und sagen sich, dass es vernünftiger ist, einzuschlafen. In Extremfällen kommt es zu einer Art Schlaflosigkeit. Die eine Seite versucht einzuschlafen, die andere hält sie davon ab. Die Gedanken und Gefühle, die normalerweise im REM-Schlaf verarbeitet werden, kommen quälend in unwirklichen Phantasien vor das innere Auge des Betroffenen. Ab etwa 3 Stunden Schlaflosigkeit ist es beinahe unmöglich, noch einzuschlafen. Oft schlafen betroffene Personen die ganze Nacht nicht ein. Besonders unangenehm ist daraufhin der nächste Tag.

Von Einschlafstörungen betroffene Menschen haben eine sehr viel höhere Gefahr, manisch oder chronisch depressiv zu werden.

[Bearbeiten] Durchschlafstörung

Der Schlaf ist oberflächlich und undurchgängig, man wacht häufig auf, jedoch ohne körperliche Ursachen, wie Durst oder Harndrang.

[Bearbeiten] Vorzeitiges Erwachen

Man wacht nach objektiv und subjektiv zu kurzem Schlaf auf und kann nicht mehr einschlafen. Der Betroffene liegt im Bett, wünscht sich, wieder einzuschlafen und liegt quälend lange wach. Unter vorzeitigem Erwachen leiden häufig ältere Menschen (siehe auch: senile Bettflucht).

[Bearbeiten] Albtraum

Hauptartikel: Albtraum

Albträume sind furchterregende Träume, die, wenn sie sich wiederholen, einen gewissen Leidensdruck erzeugen. Sie treten meist vor oder nach belastenden Ereignissen (zum Beispiel Autounfall, Prüfung, Operation) oder nach einer überstandenen Krankheit auf. Auch Alkohol- oder Drogenkonsum kann zu Albträumen führen. Die meisten sind harmlos und werden vergessen, aber manche Albträume werden von einigen Menschen bis ins kleinste Detail im Langzeitgedächtnis gespeichert und bleiben dort ihr ganzes Leben lang.

[Bearbeiten] Schlafwandeln (Mondsucht, Nachtwandeln, Somnambulismus)

Hauptartikel: Somnambulismus

Auch das Schlafwandeln (Somnambulismus) wird zu den nichtorganischen Schlafstörungen gerechnet. Dabei geht der Betroffene „wie im Traum“ in der Wohnung herum und scheint teilweise planvoll zu handeln. Dabei kann es durchaus zu Selbstgefährdung (wie Stürzen oder Verletzungen) oder Fremdgefährdung kommen. Nach dem Aufwachen können sich viele an nichts mehr erinnern.

[Bearbeiten] Hypersomnie

Die Betroffenen leiden unter einem vermehrten Schlafbedürfnis, klagen aber am nächsten Tag trotzdem über Müdigkeit und Erschöpfung. Hypersomnie kann auch organische Ursachen haben.

Zu nennen sind hier das Schlafapnoe-Syndrom (lautes Schnarchen mit Atempausen) und das Upper-airway-resistance-Syndrom (Schnarchen mit Anstrengung bei der Einatmung). Außerdem kommen u.a. Narkolepsie, (Fettleber-)Hepatitis, Restless-Legs-Syndrom oder eine adipositas-assoziierten Hypoventilation in Frage.

[Bearbeiten] Nichtorganische Ursachen

[Bearbeiten] Organische Ursachen

[Bearbeiten] Medikamentöse Behandlung von Schlafstörungen

Benzodiazepine können zu einer Abhängigkeitsenwicklung führen und so die ursprünglichen Symptome verstärken. Zur Therapie der Schlafstörungen werden oft Antidepressiva mit beruhigend-dämpfender Komponente wie zum Beispiel Amitriptylin, Doxepin, Trimipramin, Trazodon und Mirtazapin eingesetzt. Promethazin, ein Phenothiazin kann ebenfalls genutzt werden.

Als pflanzliche Arzneimittel gegen Schlafstörungen gelten: Hopfen, Lavendel, Passionsblume und Baldrian.

[Bearbeiten] Komplikationen bei nichtorganischen Schlafstörungen

[Bearbeiten] Behandlung nichtorganischer Schlafstörungen

Schlaffördernd wirkt alles, was der Entspannung und dem seelischen Ausgleich dient und wird der Schlafhygiene zugeordnet. Man muss innerlich und äußerlich „loslassen“ können, um Ruhe zu finden. Viele Menschen bevorzugen dafür Kuschelstimmungen, individuelle Arm- und Beinhaltungen; eigene Kissen oder Decken, die umschlungen werden.

Da vor allem psychische Probleme zu Schlafstörungen führen, kann die Nacht zu einem wichtigen Problemhelfer werden. Es ist still, der Partner schläft und die Kinder schlafen, man ist ungestört und kann über sich selbst nachdenken. Es kann hilfreich sein, die Sorgen und Probleme, die Zwischenbilanzen und Entscheidungen (am besten kleine Schritte) aufzuschreiben. Dazu kann ein Schlaftagebuch nützlich sein.

Siehe auch: senile Bettflucht, Kurzschlaf

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Quellen

  1. Dt.Ges.f. Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie u.a. (Hrsg.): Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter. Deutscher Ärzte Verlag, 3. überarbeitete Auflage 2007 - ISBN 978-3-7691-0492-9, S. 357 - 378 AWMF-Online
  2. http://www.genesdev.org/cgi/content/abstract/gad.397006v1
  3. http://www.uni-osnabrueck.de/i3v/00217110/00093545.htm
  4. Auricular acupuncture treatment for insomnia: a systematic review, J Altern Complement Med, Jul-Aug 2007, 13(6), 669-76

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary
 Wiktionary: Insomnie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik


Gesundheitshinweis
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Schlafstörung - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Schlafstörung - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.