Die Siedlungsgeographie (auch Siedlungsgeografie) erfasst und beschreibt menschliche Siedlungen und analysiert ihre Funktionen. Untersucht werden dabei neben Form, Lage und Struktur vor allem deren innere Funktionsweisen sowie die Wechselwirkungen zwischen Siedlungen und deren Umgebung.
Als angewandte Siedlungsgeographie trägt sie zur Planung und Entwicklung von Siedlungsräumen bei, sowie zur Lösung von Konfliktbereichen zwischen Mensch und Umwelt. Wie die Geographie im Allgemeinen, so liegt auch die Siedlungsgeographie an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen – etwa von Soziologie, Architektur, Geschichtswissenschaft oder Stadtplanung. Sie ist durch hohe Interdisziplinarität und holistisch-raumwissenschaftliches Interesse gekennzeichnet.
Der Siedlungsgeographie lassen sich zwei Subdisziplinen der Humangeographie unterordnen:
Jeweils existieren Verbindungen zur Stadtplanung und zur allgemeinen Raumplanung.
Die klassische Teilung der Disziplin in die obigen beiden Teilbereiche löst sich jedoch zunehmend auf, da auch der Stadt-Land-Gegensatz in ein Stadt-Land-Kontinuum übergeht.
Siehe auch:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."