Der Spannungsteiler ist eine Reihenschaltung aus passiven elektrischen Zweipolen, durch die eine elektrische Spannung aufgeteilt wird.
Im Bezug zu magnetischen Kreisen wird der Begriff Spannungsteiler auch verwendet, um die Aufteilung der magnetischen Spannung (Durchflutung) entlang von magnetischen Widerständen zu beschreiben.
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Die Berechnung der Teilspannungen kann durch die Spannungsteilerregel erfolgen. Diese ist nur anwendbar, wenn alle Bauelemente, auf die sich die Gesamtspannung aufteilt, linear und passiv sind. Sobald aktive Bauelemente wie Quellen vorkommen, muss auf das Knotenpotentialverfahren oder Maschenstromverfahren zurück gegriffen werden.
Verbal lautet die Spannungsteilerregel:

Verallgemeinert auf n in Reihe geschaltete Widerstände (i = 1...n) ergeben sich für die Teilspannung über den Widerstand k die nachfolgenden Gleichungen für die jeweiligen Anwendungsfälle (mit n und k ganzzahlig, n ≥ 1, 1 ≤ k ≤ n). Widerstände in Parallelschaltungen müssen zunächst zu einem Widerstand zusammengefasst werden, um den Gleichungen in der dargestellten Form zu entsprechen. Der Gesamtwiderstand bezieht sich nur auf die Widerstände, über die die Gestamtspannung abfällt. Eventuelle Widerstände, die vor, nach oder in parallelen Zweigen zum betrachteten Abschnitt liegen, werden nicht berücksichtigt. Bei Schaltungen mit inneren parallelen Verzweigungen muss die Formel eventuell mehrmals angewendet werden, um die gesuchte Teilspannung zu erhalten.
Bei Gleichspannung treten nur reellwertige Widerstandwerte, so genannte ohmsche Widerstände auf.
mit dem Gesamtwiderstand 
Bei Gleichspannung sind die einzelnen Teilspannungen immer kleiner als die Gesamtspannung. Das Verhältnis von Teilspannung zur Gesamtspannung nimmt Werte zwischen 0 und 1 an. Typisches Beispiel eines einstellbaren Spannungsteiler ist ein Potentiometer, bei dem über einen verschiebbaren Kontakt auf einem durchgehenden Widerstandskörper das Teilungsverhältnis variabel eingestellt werden kann. Teilspannungen verhalten sich proportional zu den Widerständen, über die sie abfallen. Das bedeutet, je kleiner (größer) der Widerstand ist, desto kleiner (größer) ist die Teilspannung.
Bei harmonischer Wechselspannung mit einer konstanten Kreisfrequenz ω können zusätzlich komplexe Widerstände, so genannte Impedanz, in Form von Kapazitäten (kapazitiver Spannungsteiler) und Induktivitäten (induktiver Spannungsteiler) auftreten. Die Berechnung eines Spannungsteilers ist dann einen Teil der komplexen Wechselstromrechnung.
mit der Gesamtimpedanz 
Bei Wechselspannung und den auftreten Impedanzen können durch die Energiespeicherung in den Impedanzen die Teilspannungen an den Kapazitäten und Induktivitäten durch Resonanz größer als die Gesamtspannung werden. Wichtig ist bei der Anwendung der Spannungsteilerregel mit Wechselspannung, dass die Impedanzen, insbesondere Induktivitäten, untereinander über ihre im elektrischen bzw. magnetischen Feld gespeicherte Energie nicht gekoppelt sind. Dieser Umstand ist gleichbedeutend mit der Forderung von passiven Zweipolen welche keine Spannungs- oder Stromquellen aufweisen.
In magnetischen Kreisen teilt sich die magnetische Spannung nur auf magnetische Widerstände auf.
mit dem Gesamtwiderstand 
Im Allgemeinen ist mit Spannungsteiler dessen einfachste Form gemeint, die aus der Reihenschaltung von zwei ohmschen Widerständen besteht.
Nach den Kirchhoffschen Regeln teilt sich die Gesamtspannung
in zwei Teilspannungen auf:

Da durch in Reihe geschaltete Widerständen der gleiche Strom fließt, gilt nach dem Ohmschen Gesetz:

Löst man diese Gleichung nach U2 auf

und setzt das Ergebnis in U = U1 + U2 ein, ergibt sich:

Dividiert man durch U1 und bildet auf beiden Seiten den Kehrwert, ergibt sich das selbe Ergebnis wie für die Spannungsteilerregel:
bzw. für die ander Teilspannung
mit dem Gesamtwiderstand 
Die gesuchten Teilspannungen sind somit direkt von der Gesamtspannung und den Widerständen des Spannungsteilers abhängig. Die Gesamtspannung sowie die Werte der Widerstände sind im Allgemeinen bekannt.
Gesucht wird die Spannung über R21. Dazu wird zunächst die Spannung U2 über der Parallelschaltung berechnet. Die Spannungsteilerregel ergibt die Gleichung:

mit 
Die Teilspannung U2 teilt sich auf die Reihenschaltung aus R21 und R22 auf. Durch nochmalige Anwendung der Spannungsteilerregel, wird die Spannung über R21 abhängig von U2 ermittelt:

Werden beide Gleichungen miteinander multipliziert, ergibt sich eine Gesamtgleichung in der U21 direkt von U abhängig ist:

Schaltet man dem Widerstand R2 aus der Schaltung im ersten Beispiel einen Verbraucher mit dem Widerstand RL parallel, so entsteht ein belasteter Spannungsteiler. Der Widerstand der Parallelschaltung RP aus R2 und RL ist kleiner als der kleinste Widerstand in der Parallelschaltung. Er wird berechnet mit:

Infolge der Verringerung des Widerstands sinkt nach der Spannungsteilerregel die Spannung U2 proportional dazu. Sie ergibt sich nun zu:

Um stabile Verhältnisse zu bekommen, wählt man RL wesentlich größer als den Gesamtwiderstand des Spannungsteilers, so dass der Strom durch R2 (Querstrom Iq) um den Faktor 10 größer ist, als der Strom durch RL (Laststrom IL).

In magnetischen Kreisen wird die Regel genauso angewendet. Für die Teilspannungen über
und
ergeben sich die Gleichungen:

bzw. für den anderen Zweig

mit dem Gesamtwiderstand:

Die Anwendungsbeispiele überschneiden sich mit den Anwendungen von Potentiometern (einstellbare Spannungsteiler). Spannungsteiler werden verwendet:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."