Sturmholz, auch Windwurf oder Windbruch genannt, bezeichnet die aufgrund von starken Stürmen oder Orkanen entwurzelten oder geknickten Bäume. Dies kann an einzelnen Bäumen oder flächenmäßig auftreten, wobei Letzteres insbesondere bei großen Fichten-Monokulturen auftritt und meist mit sehr hohen Schadenssummen einhergeht. In der Forstwirtschaft werden die abgängigen Sturmholzbestände zur Kalamität gezählt.
Beim Windwurf reicht die Verankerung des Baumes im Boden durch die Wurzeln nicht aus und der Stamm wird samt Wurzelballen umgeworfen. Beim Windbruch hält die Bodenverankerung stand, jedoch wird die Biegefestigkeit des Stammes überschritten und er bricht.
Die größten Windbruchschäden entstehen in Mitteleuropa in der Regel durch Herbst- und Winterstürme. Besonders viel Sturmholz verursachten dort zum Beispiel die Orkane Wiebke 1990, Lothar 1999 und Kyrill 2007.
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Bei großen Sturmschäden kommt es zu einem Überangebot an Holz, wodurch die Holzpreise auf dem Markt oft deutlich sinken. Deshalb stellt Windbruch auch für nicht direkt betroffene Waldbesitzer meist eine finanzielle Einbuße dar. Dieses liegt daran, dass Holz nicht unbegrenzt lagerfähig ist, ohne an Qualität und damit im Preis zu verlieren. Allerdings werden die finanziellen Einbußen durch eine besondere ertragsteuerliche Behandlung der Kalamitätennutzung gemildert.(siehe hierzu: http://waldbauernverband.de/html/kalamitat.html)
Auf der anderen Seite bieten die vom Wind entwurzelten Bäume als Totholz einen idealen Lebensraum für Pilze oder Insekten. Neben positiven Effekten für den Naturschutz kann dieses aber auch eine starke Vermehrung von Schädlingen, wie z. B. dem Borkenkäfer, bedeuten. Diese Gefahr ist besonders in Nadelwäldern von Bedeutung. Wälder können zudem bei einem großflächigen Baumverlust aus ihrem ökologischen Gleichgewicht geraten.
Die Aufarbeitung von Sturmholz gehört zu den gefährlichsten Tätigkeiten bei der Waldarbeit. Leider häufen sich nach Sturmschäden die schweren Verletzungen oder gar Todesfolgen bei der Aufarbeitung. Deshalb sind spezielle Kurse und/oder maschineller Einsatz (Harvester) unbedingt zu empfehlen. Da ein Einsatz der Säge zwischen den unter Spannung stehenden Stämmen lebensgefährlich ist, werden gelegentlich sogar Sprengungen eingesetzt.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."