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Trostberg :

femme russe

Trostberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Trostberg
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Trostberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 1′ N, 12° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Traunstein
Höhe: 493 m ü. NN
Fläche: 51,36 km²
Einwohner: 11.655 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83308
Vorwahl: 08621
Kfz-Kennzeichen: TS
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 157
Adresse der Stadtverwaltung: Hauptstraße 24
83308 Trostberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Karl Schleid (CSU)
Lage der Stadt Trostberg im Landkreis Traunstein
Karte

Trostberg ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Traunstein.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Trostberg liegt in der Planungsregion Südostoberbayern an der Alz, ca. 30 km nördlich der Chiemgauer Alpen.

Es gibt folgende Gemarkungen: Heiligkreuz, Lindach, Oberfeldkirchen und Trostberg.

[Bearbeiten] Geschichte

Archäologische Funde zeigen, dass die Siedlungsgeschichte bis in die Stein-, Bronze- und Eisenzeit zurückreicht. Doch erste urkundliche Nachweise für die erfolgte Gründung "Trospergs" gibt es erst seit 1233. 1301/7 wurde in einem herzoglichen Urbar das Gericht (und die Grafschaft) Trostberg genannt. Seither war Trostberg immer Besitz der bayerischen Wittelsbacher. Weniger Ackerbürgertum, sondern Handel und Handwerk und insbesondere die Tuchmacherei verhalfen im 17. und 18. Jahrhundert der Stadt zu Wohlstand. Das Landgericht Trostberg, das den nördlichen Teil des heutigen Landkreises Traunstein umfasste, wurde im Jahr 1799 aufgelöst und erst 1803 neu gegliedert. Dabei wurden die Landgerichte Kling und Trostberg zusammengelegt. 1862 kam es zur Gründung des Bezirksamtes (später Landkreis) Traunstein, das verwaltungstechnisch die Landgerichtsbezirke Traunstein und Trostberg umfasste. Im Jahr 1913 wurde Trostberg das Stadtrecht verliehen. 1971 erfolgte die Eingemeindung von Lindach, 1978 die Eingemeindung von Heiligkreuz und Oberfeldkirchen.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 10.116 (7.360 ohne die späteren Eingemeindungen), 1987 dann 10.251 und im Jahr 2000 11.627 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Karl Schleid (CSU), er wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Ignaz Sperger (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 11724 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 6221 T€.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Wirtschaftlich sorgt der Chemiepark Trostberg mit seinen international tätigen Industrieunternehmen (Degussa GmbH, ehemals SKW Trostberg AG, Alzchem Trostberg GmbH und BASF SE), die Papierfabrik Rieger, die Firma EDEKA CHIEMGAU eG, das Druck- und Verlagshaus Erdl sowie eine Reihe unterschiedlicher Handels- und Handwerksbetriebe für sichere Arbeitsplätze. Trostberg ist somit einer der Orte, die das Bayerische Chemiedreieck bilden.

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 17, im produzierenden Gewerbe 2422 und im Bereich Handel und Verkehr 1266 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1174 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3836. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 12 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 137 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3275 ha, davon waren 2591 ha Ackerfläche und 683 ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Freizeit- und Sportanlagen

[Bearbeiten] Kulturelle Einrichtungen

[Bearbeiten] Schulen

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Das historische Zentrum ist im "Inn-Salzach-Stil" erbaut, die Gebäude haben alzseitig häufig typische hölzerne Giebel-, Balkon- und Laubenfronten. Sehenswert sind u.a. Reste der Stadtmauer aus unverputztem Tuffquadermauerwerk, eine neugotische Mariensäule und eine Martersäule aus Rotmarmor am Marienplatz und die Katholische Stadtpfarrkirche St. Andreas. Auf dem Schlossberg sind Reste des ehemaligen Pflegschlosses erhalten.

Im Stadtteil Heiligkreuz ist die Katholische Kirche Heilig Kreuz erwähnenswert, ein spätgotischer Nagelfluhquaderbau um 1434.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Trostberg – Bilder, Videos und Audiodateien

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