Als Unterland bezeichnet man in Württemberg die Gegend um Heilbronn. Es ist nicht genau definiert, bis jeweils wohin sich das Unterland erstreckt, es umfasst jedoch das gesamte Heilbronner Neckarbecken und seine wichtigsten Seitentäler, also die Gegend zwischen Lauffen am Neckar im Süden und Gundelsheim im Norden sowie zwischen Löwenstein im Osten und Schwaigern im Westen.
Die Bezeichnung leitet sich ursprünglich von der Verwaltungseinteilung im Herzogtum Württemberg her, wo einige Verwaltungszweige räumlich in ein Land ob der Steig (Oberland) und ein Land unter der Steig (Unterland) gegliedert waren. Die besagte Steig, die die Grenze bildete, war die Alte Weinsteige in Stuttgart. Der Begriff Unterland wurde dann im Lauf der Zeit nur noch auf die Gegend um Heilbronn bezogen. Er wird heute beispielsweise in den Namen Heilbronner Veranstaltungen wie der langjährigen Unterland-Schau oder dem Unterländer Volksfest verwendet.
Bekannt ist der Begriff auch durch das Lied Drunten im Unterland, dessen Text Gottfried Weigle 1835 verfasste und das Friedrich Silcher vertonte.
Im Weinbau bezeichnet Württembergisch Unterland den größten von insgesamt sechs Bereichen im Weinbaugebiet Württemberg.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."